Mit dem Dolphin SURF hat BYD bewiesen, dass ein erschwingliches Elektroauto in Europa keine Kompromisse beim Thema Sicherheit eingehen muss. Das Kompaktmodell erzielte im aktuellen Euro NCAP Test die Bestwertung von fünf Sternen und setzte damit ein Ausrufezeichen in seiner Klasse.
Starke Werte bei Insassenschutz
Die Prüfer attestierten dem Dolphin SURF einen hervorragenden Schutz für Erwachsene. Besonders im Seitenaufpralltest gegen eine Barriere sowie beim noch härteren Pfahltest erreichte das Modell die Maximalpunktzahl. Insgesamt gab es in dieser Kategorie 82 Prozent. Für den Kinderschutz fällt das Ergebnis sogar noch besser aus: Mit 86 Prozent erhält der kompakte Stromer ein klares Qualitätsprädikat für Familien.
Gute Noten für Fußgänger- und Radfahrerschutz
Auch beim Schutz sogenannter gefährdeter Verkehrsteilnehmer überzeugte der Dolphin SURF. Das autonome Notbremssystem reagierte zuverlässig auf Radfahrer und zeigte zudem ein gutes Ansprechverhalten gegenüber Motorrädern. Mit 76 Prozent positioniert sich das Modell hier ebenfalls im oberen Bereich.
Sicherheitssysteme auf hohem Niveau
In der Kategorie „Safety Assist“ erreichte der Dolphin SURF 77 Prozent. Gelobt wurden neben der effektiven Notbremsfunktion auch die Fahrermonitoring-Technologien sowie die Spurhalteunterstützung. Damit zeigt sich, dass BYD auch bei aktiven Assistenzsystemen den europäischen Standard nicht nur erfüllt, sondern in Teilen übertrifft.
Stabile Fahrgastzelle und gute Schutzwirkung
Die Tester stellten fest, dass der Passagierraum beim Frontalaufprall stabil blieb. Knie und Oberschenkel von Fahrer und Beifahrer waren gut geschützt, unabhängig von Größe oder Sitzposition. Besonders positiv: Der Dolphin SURF erwies sich in der Kollision auch als „benigner Partner“, das heißt, er verursacht im Falle eines Unfalls vergleichsweise geringe Belastungen für das gegnerische Fahrzeug. Im Test mit einer starren Barriere war der Schutz für den Fahrer sehr gut, für die Brust des Fondpassagiers jedoch nur marginal. Bei Seitenaufprall und Pfahltest wurden alle Körperregionen bestens geschützt, was zur Maximalpunktzahl führte. Kritik gab es beim sogenannten „Far-Side“-Crash: Hier war die Kontrolle des Körperauslenkens schwach und es fehlt ein Schutz gegen Insassen-zu-Insassen-Kollisionen.
Hohe Wertung beim Kinderschutz
Für Kinder zeigte der Dolphin SURF eine besonders gute Schutzwirkung. Sowohl die sechsjährige als auch die zehnjährige Dummyfigur waren in allen wichtigen Bereichen sicher. Der Beifahrerairbag lässt sich deaktivieren, um rückwärts gerichtete Kindersitze zu montieren. Abzüge gab es allerdings, weil das Auto nicht mit einer Kind-an-Bord-Erkennung ausgestattet ist, hier hat man echt unnötig Punkte liegen lassen, oder vorher berechnet, dass die Punkte dennoch reichen würden, denn die Hersteller überlassen da in der Regel nichts dem Zufall.
Stärken und Schwächen bei Fußgängerschutz
Die Kopfschutzwerte für Fußgänger und Radfahrer waren überwiegend gut oder zumindest ausreichend. Schlechter schnitten die harten A-Säulen und der obere Bereich der Windschutzscheibe ab. Positiv bewertet wurde der Schutz des Beckens, während die Werte für Oberschenkel gemischt ausfielen. Das Notbremssystem reagierte zuverlässig auf Radfahrer und überzeugte auch beim Erkennen von Motorrädern. Bei Fußgängern funktionierte es zwar gut, deckte aber nur den vorderen Bereich ab, nicht den rückwärtigen.
Umfassende Assistenzsysteme
Die Prüfer hoben die gute Performance des Notbremsassistenten in Bezug auf andere Fahrzeuge hervor. Der serienmäßige Gurtwarner arbeitet auf allen Sitzplätzen, dazu kommt ein direktes Fahrerüberwachungssystem, das Müdigkeit und Ablenkung erkennt. Das Spurhaltesystem korrigiert sanft bei unbeabsichtigtem Abweichen und greift in kritischen Situationen aktiv ein. Auch die Verkehrszeichenerkennung überzeugte, indem sie Tempolimits zuverlässig anzeigt und in die Geschwindigkeitsregelung integriert.
Ein Benchmark im Segment
Das Gesamtresultat von fünf Sternen hebt den BYD Dolphin SURF deutlich von seinen Rivalen im Segment der kompakten Elektrofahrzeuge ab. „Es ist besonders herausfordernd, in dieser Fahrzeugklasse die volle Punktzahl zu erreichen“, erklärt Stella Li, Executive Vice President von BYD. „Mit dem Dolphin SURF beweisen wir, dass sich Erschwinglichkeit und Sicherheit nicht ausschließen.“
Der Erfolg unterstreicht BYDs Anspruch, mit durchdachter Technik und einem ganzheitlichen Entwicklungsansatz die Elektromobilität für breite Kundengruppen attraktiv zu machen und das ohne Abstriche bei Ausstattung oder Sicherheit. Mit 82 Prozent beim Erwachsenenschutz, 86 Prozent beim Kinderschutz, 76 Prozent beim Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer und 77 Prozent bei den Assistenzsystemen erreicht der BYD Dolphin SURF eine souveräne Gesamtwertung. Damit setzt er in der Klasse der kompakten Elektroautos neue Maßstäbe und unterstreicht BYDs Anspruch, erschwingliche Fahrzeuge mit modernster Technik und hoher Sicherheit anzubieten.





















