Renault macht beim neuen Twingo Electric (Twingo E Tech Electric) jetzt ernst mit dem Versprechen „bezahlbares E Auto“: Zum Start ist die Ausstattung Techno ab 21.090 Euro zu haben, die Basisversion Evolution folgt ab März 2026 ab 19.490 Euro. Antrieb und Batterie bleiben dabei identisch: 60 kW (82 PS), 27,5 kWh LFP Akku und bis zu 263 km WLTP Reichweite.

Bestellen geht, aber nicht für jeden sofort
Der kleine Haken zum Marktstart: Bestellbar ist zunächst nur die Techno und laut Berichten nur mit sogenanntem „R Pass“. Wer keinen hat, soll entweder einen erwerben können oder auf den regulären Bestellstart warten, der ebenfalls bereits genannt wird. Auslieferungen sind ab März 2026 vorgesehen, passend zur dann startenden Evolution Variante.
Stadt statt Langstrecke: So ist die Technik gesetzt
Der Twingo bleibt konsequent ein City Stromer. Die 27,5 kWh LFP Batterie ist nicht auf Rekorde, sondern auf Kosten und Alltag getrimmt, die WLTP Reichweite liegt bei bis zu 263 km. Geladen wird mit bis zu 11 kW AC und bis zu 50 kW DC, Renault und mehrere Quellen sprechen von 10 auf 80 Prozent in rund 30 Minuten. Für die Stadt reicht das, für die große Reise ist das eher „machbar“ als „komfortabel“, aber hey – das hier ist ein Stadtauto, oder?
Evolution vs. Techno: Wo Renault die Linien trennt
Spannend ist, dass Renault nicht mit zehn Paketen um sich wirft, sondern recht klar zwischen „Basis, aber sinnvoll“ und „Stadt, aber vernetzt“ trennt. Beide Versionen sollen ein digitales Grundsetup mit 7-Zoll Instrumentenanzeige und 10-Zoll-Touchscreen bieten. In der Evolution fehlt laut Bericht allerdings das integrierte Navi, stattdessen übernimmt das Smartphone per CarPlay oder Android Auto. Die Techno setzt stärker auf Google Dienste, Sprachassistenz und Lade Routenplanung.

Bringen wir es auf den Punkt?
Mit 19.490 Euro (ab März 2026) landet der Twingo dort, wo der Markt gerade richtig umkämpft wird: günstige E-Einstiegsmodelle, die vor allem in der Stadt punkten müssen. Renaults Wette ist klar: kompakt, wendig, alltagstauglich, und preislich endlich da, wo viele Leute überhaupt erst anfangen zuzuhören. Die Kehrseite ist genauso klar: kleine Batterie, überschaubare Reichweite, und beim Komfort im Winter könnte die fehlende Wärmepumpe zum Diskussionsthema werden.





















