Mit dem neuen Showcar, der Škoda Epiq gibt der Hersteller einen klaren Vorgeschmack auf den kommenden vollelektrischen City-SUV-Crossover. Das 4,10 Meter lange Modell kombiniert kompakte Abmessungen mit einem großzügigen Raumangebot und bietet Platz für fünf Passagiere sowie einen Kofferraum von 475 Litern. Die Reichweite liegt bei bis zu 425 Kilometern, womit der Epiq sowohl für den täglichen Einsatz als auch für längere Strecken geeignet ist. Preislich soll sich die Serienversion am Škoda Kamiq mit Verbrennungsmotor orientieren, wodurch der Epiq das günstigste Elektroauto im Portfolio der Marke werden dürfte.

Modern Solid Design in Serie
Erstmals übernimmt ein Modell von Škoda die neue Designsprache Modern Solid konsequent innen wie außen. Das Showcar zeigt sich in einer matten Cashmere-Lackierung, kombiniert mit einem schwarzen Tech-Deck-Face. Markant sind die T-förmigen LED-Tagfahrleuchten, während die Hauptscheinwerfer tiefer sitzen und der Frontpartie zusammen mit der robusten Stoßstange in Cosmo Grey eine kraftvolle Präsenz verleihen. Eine Tornado-Linie zieht sich entlang der Karosserie, betont die Schultern und verleiht dem Fahrzeug einen dynamischen Charakter.
Praktisch, digital, Simply Clever
Im Innenraum bleibt Škoda seiner Philosophie treu, clevere Details und hohe Alltagstauglichkeit zu verbinden. Der Epiq bietet zahlreiche Ablagen, Taschenhaken, Unterflurfächer und Befestigungsmöglichkeiten für Gepäck. Für die digitale Nutzung ist er nach dem Mobile First Prinzip ausgelegt und bringt kabelloses Laden für Smartphones, physische Bedienelemente für intuitive Steuerung sowie haptische Scrollräder mit. So entsteht eine klare, aufgeräumte Umgebung, die sowohl Familien als auch Lifestyle-orientierte Fahrer anspricht.

Produktion in Spanien für die Electric Urban Car Family
Der Škoda Epiq wird im spanischen Werk Navarra produziert und ist Teil der Electric Urban Car Family der Volkswagen Brand Group Core. Ziel ist es, die Elektromobilität für eine breite Kundengruppe erschwinglich zu machen. Bis Mitte 2026 soll die Serienversion ihre Weltpremiere feiern. Zusammen mit weiteren Modellen von Volkswagen und Cupra entsteht so ein gemeinsames Angebot, das den europäischen Markt für kompakte Elektrofahrzeuge neu aufstellen könnte.
Der Name wird für Schmunzler und Wortspiele sorgen!
Über den Namen lässt sich trefflich diskutieren. „Epiq“ klingt international, frisch und soll wohl auf das englische Wort „epic“ anspielen. Also großartig, eindrucksvoll, episch. Gleichzeitig stolpert das deutsche Ohr beim Lesen aber schnell über eine unfreiwillige Assoziation: „E-Pig“, das Elektro-Schwein. Ob Škoda diesen Wortwitz bewusst einkalkuliert hat oder nicht, bleibt offen. Fakt ist, dass der Name Aufmerksamkeit erzeugt und damit seinen Zweck erfüllt. Am Ende entscheidet aber nicht die Lautmalerei, sondern ob das Auto tatsächlich hält, was sein Name verspricht und so ein kleines Elektro-Ferkel in der Garage macht doch auch eine gute Figur, oder?





















