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Exklusives Interview: Lucid Gravity Design!

Im Rahmen der Lucid Gravity Fahrveranstaltung hatten wir die Gelegenheit, mit Michael Trump zu sprechen. Er ist Brand & Design Strategy Leader bei Lucid und arbeitet im Design-Team in Kalifornien. Ursprünglich war das Gespräch als kurzes Reel gedacht, doch schnell wurde klar: Dieses Interview verdient mehr Raum. Denn es geht nicht nur um Linien, Lichtsignaturen und schöne Flächen. Es geht um die Frage, wie man einen großen Elektro-SUV so gestaltet, dass er effizient, praktisch, hochwertig und trotzdem emotional bleibt.

Der Lucid Gravity ist auf den ersten Blick ein großes Fahrzeug. Auf den zweiten Blick wird aber deutlich, dass Lucid nicht einfach ein weiteres SUV auf die Räder gestellt hat. Michael Trump erklärt im Interview sehr anschaulich, warum der Gravity von innen nach außen gedacht wurde, welche Rolle Aerodynamik spielt und weshalb Effizienz für Lucid nicht nach Verzicht aussehen darf.

Was macht den Lucid Gravity beim Packaging so besonders?

Eine der spannendsten Aussagen von Michael Trump betrifft den Innenraum. Der Lucid Gravity soll trotz seiner Außenabmessungen außergewöhnlich viel Platz bieten. Der entscheidende Punkt ist dabei der kompakte elektrische Antriebsstrang. Weil Lucid Elektromotoren und Antriebskomponenten sehr platzsparend entwickelt, bleibt mehr Raum für Menschen, Gepäck und Alltag.

Besonders stolz ist Trump auf die dritte Sitzreihe. Diese soll nicht nur als Notlösung dienen, sondern tatsächlich komfortabel nutzbar sein. Gleichzeitig lässt sie sich flach im Ladeboden versenken. In Kombination mit der zweiten Sitzreihe, die ebenfalls komplett eben umklappt, entsteht eine durchgehend flache Ladefläche.

Das klingt zunächst nach einem Detail, ist im Alltag aber ein echter Unterschied. Wer Kinder, Gepäck, Sportausrüstung oder Campingzubehör transportieren möchte, profitiert davon enorm. Lucid wollte hier nicht einfach nur sieben Sitze anbieten, sondern einen Innenraum schaffen, der flexibel nutzbar bleibt.

Warum ist die zweite Sitzreihe technisch interessanter als sie aussieht?

Michael Trump erklärt im Interview, dass normale Rücksitze beim Umklappen häufig auf dem Sitzpolster aufliegen. Dadurch entsteht ein Winkel, der eine wirklich ebene Ladefläche verhindert. Beim Gravity hat das Sitzteam deshalb eine Lösung entwickelt, bei der sich das Sitzpolster mitbewegt und die Lehne anschließend flach darauf ablegt.

Das Ergebnis ist ein glatter Ladeboden. Genau solche Details zeigen, wie tief Lucid offenbar in die Konstruktion gegangen ist. Es geht nicht nur darum, auf dem Datenblatt viel Ladevolumen zu versprechen. Es geht darum, den Raum tatsächlich nutzbar zu machen.

Wie stark bestimmt Aerodynamik das Design?

Lucid ist bekannt dafür, Effizienz sehr ernst zu nehmen. Beim Gravity spielt Aerodynamik deshalb eine große Rolle. Michael Trump beschreibt sie aber nicht als Einschränkung, sondern als Chance. Für das Design-Team war die Herausforderung, ein Fahrzeug zu entwickeln, das sehr strömungsgünstig ist und trotzdem eine starke SUV-Präsenz besitzt.

Spannend ist dabei der Zielkonflikt in der Frontgestaltung. Das Aerodynamikteam hätte die Nase des Fahrzeugs am liebsten noch niedriger gehabt. Das Designteam wollte dem Gravity aber genügend Selbstbewusstsein mitgeben, damit er eindeutig als SUV wahrgenommen wird. Herausgekommen ist eine Front, die flach und effizient wirkt, aber nicht schwach oder beliebig.

Genau hier wird das Interview interessant: Lucid versucht nicht, Effizienz hinter aggressiven Designtricks zu verstecken. Stattdessen soll die Form selbst zeigen, dass dieses Fahrzeug technisch anders gedacht wurde. Kennt ihr schon unser Lucid Gravity Testvideo?

Warum sieht der Gravity nicht wie ein klassischer SUV aus?

Ein zentraler Begriff im Gespräch ist die Proportion. Michael Trump sagt klar, dass Lucid seine Fahrzeuge von innen nach außen gestaltet. Das bedeutet: Erst kommt der Raum für Passagiere und Gepäck, danach wird die Karosserie darum herum entwickelt.

Deshalb hat der Gravity keine klassische SUV-Proportion mit langer Motorhaube. Die A-Säule und die Windschutzscheibe wurden weiter nach vorne gezogen. Dadurch entsteht eine lange Kabine mit viel Innenraum. Gleichzeitig bleibt der Vorderwagen nutzbar, ohne den Eindruck eines herkömmlichen Verbrenner-SUV zu kopieren.

Das ist ein wichtiger Punkt, denn viele Elektroautos übernehmen immer noch Proportionen, die eigentlich aus der Verbrennerwelt stammen. Lucid geht hier einen anderen Weg. Der Gravity soll nicht so tun, als bräuchte er eine lange Motorhaube für einen großen Motor. Er nutzt die Möglichkeiten des Elektroantriebs sichtbar aus.

Wie will Lucid Minimalismus und Bedienbarkeit verbinden?

Auch beim Innenraum und beim User Interface spricht Michael Trump über einen Ansatz, der angenehm bodenständig klingt. Lucid möchte minimalistisch gestalten, aber nicht auf Kosten der Bedienbarkeit. Wichtige Funktionen sollen leicht erreichbar bleiben. Tief verschachtelte Menüs, in denen man sich während der Fahrt verliert, sollen vermieden werden.

Besonders häufig genutzte Funktionen wie Klima und Lautstärke bleiben deshalb weiterhin physisch bedienbar. Das ist eine Aussage, die viele Fahrerinnen und Fahrer freuen dürfte. Denn Minimalismus sieht auf Fotos oft gut aus, kann im Alltag aber schnell nerven, wenn jede Kleinigkeit über ein Display laufen muss.
Lucid spricht hier von einer Gestaltung für die menschliche Erfahrung. Das klingt erst einmal nach Designer-Sprache, meint aber im Kern etwas sehr Praktisches: Ein Auto muss sich auch unter Stress einfach bedienen lassen.

Was ist typisch Lucid am Design?

Michael Trump nennt mehrere Merkmale, die aus seiner Sicht zur Design-DNA von Lucid gehören. Dazu zählen die Proportionen, die langen Kabinen, die klaren Flächen und eine gewisse skulpturale Qualität. Der Gravity soll nicht kastenförmig wirken, nur weil er ein SUV ist. Die Seitenflächen sollen Spannung haben, Licht und Schatten aufnehmen und dem Fahrzeug Bewegung verleihen.

Besonders interessant ist seine Aussage zur Oberflächengestaltung. Lucid spricht intern von einer von der Luftfahrt inspirierten Formensprache. Gemeint sind aerodynamische, glatte und zugleich modellierte Flächen. Der Gravity soll minimalistisch und elegant aussehen, aber trotzdem futuristisch und emotional wirken.

Trump betont dabei, dass Effizienz nicht langweilig aussehen muss. Genau das ist vielleicht einer der wichtigsten Sätze aus dem Interview. Denn viele Elektroautos wirken inzwischen technisch beeindruckend, aber gestalterisch austauschbar. Lucid möchte genau das vermeiden.

Warum sind die Türen ein unterschätztes Alltagsdetail?

Eine Designentscheidung, die vielen auf den ersten Blick vermutlich nicht auffällt, betrifft die hinteren Türen. Wie beim Lucid Air öffnen auch beim Gravity die Türen der zweiten Reihe in einem Winkel von 90 Grad. Das ist in dieser Fahrzeugklasse keineswegs selbstverständlich.

Im Alltag kann das viel ausmachen. Der Einstieg in die zweite Reihe wird einfacher, der Zugang zur dritten Reihe ebenfalls. Auch beim Einladen von Kindern, Kindersitzen, Taschen oder sperrigem Gepäck hilft eine große Türöffnung. Es ist ein typisches Detail, das auf Fotos wenig spektakulär wirkt, aber im echten Leben einen großen Unterschied machen kann.

Warum lohnt sich das komplette Interview?

Das Gespräch mit Michael Trump zeigt sehr gut, wie Lucid den Gravity versteht. Es geht nicht nur um ein großes Elektro-SUV mit viel Leistung und Reichweite. Es geht um ein Fahrzeug, bei dem Packaging, Aerodynamik, Bedienbarkeit und Design zusammen gedacht wurden.

Gerade deshalb lohnt sich das komplette Video. Im Interview erklärt Michael Trump aus erster Hand, welche Entscheidungen hinter dem Lucid Gravity stecken, warum die Proportionen so wichtig sind und weshalb Lucid bewusst auf unnötige Designelemente verzichtet. Dazu gibt es Einblicke in Details, die man beim normalen Blick auf das Fahrzeug schnell übersieht.

Wer wissen möchte, warum der Lucid Gravity anders aussieht als viele andere Elektro-SUVs, warum der Innenraum so variabel ist und wie Lucid Effizienz mit Emotion verbinden will, sollte sich das Interview in voller Länge ansehen:

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