Der KGM Torres EVX bekommt als Nomad Sondermodell einen deutlich attraktiveren Einstiegspreis. Ab sofort ist das elektrische Familien-SUV zu Preisen ab 34.990 Euro bestellbar. Dafür gibt es nicht nur einen großen Akku, sondern auch eine Ausstattung, bei der viele andere Hersteller gerne noch einmal kräftig in die Optionsliste greifen würden. Sitzheizung, Lenkradheizung, Sitzbelüftung, 360-Grad-Kamera, Wärmepumpe, Metallic-Lackierung und zwei große 12,3-Zoll-Displays sind beim Nomad bereits inklusive.
Damit positioniert KGM den Torres EVX Nomad als ziemlich spannendes Angebot für alle, die ein großes Elektro-SUV suchen, aber keine Lust auf Premiumpreise haben. Vor allem die Kombination aus 80,6-kWh-Batterie, mehr als 500 Kilometer WLTP-Reichweite und einem Einstiegspreis unter 35.000 Euro sorgt dafür, dass man hier durchaus genauer hinschauen sollte.
Was macht den KGM Torres EVX Nomad besonders?
Der Torres EVX Nomad ist nicht einfach nur eine neue Ausstattungslinie mit anderem Schriftzug. KGM schnürt hier ein Sondermodell, das auf der mittleren Ausstattungslinie Bliss aufbaut und diese um einige wichtige Extras ergänzt. Besonders interessant ist dabei der Preisvorteil. Laut KGM liegt dieser bei mehr als 13.000 Euro gegenüber der Serienversion.
Das ist eine Ansage. Denn gerade bei Elektroautos entscheidet nicht nur die Batteriegröße über die Alltagstauglichkeit, sondern auch die Serienausstattung. Wer im Winter ohne Wärmepumpe unterwegs ist, wer für eine 360-Grad-Kamera extra zahlen muss oder wer bei Sitzkomfort und Assistenzsystemen in höhere Ausstattungslinien gezwungen wird, landet schnell bei ganz anderen Endpreisen. Beim Torres EVX Nomad steckt vieles bereits serienmäßig im Paket.
Dazu gehört auch die Metallic-Lackierung. Zur Wahl stehen Space Black, Dandy Blue, Iron Metal, Forest Green und Latte Greige. Das klingt erst einmal nach klassischer Farbpalette, ist aber für ein Sondermodell in dieser Preisklasse durchaus erwähnenswert. Viele Hersteller nutzen attraktive Außenfarben inzwischen als stillen Preistreiber.

Wie gut ist die Ausstattung?
Der KGM Torres EVX Nomad kommt erstaunlich komplett daher. Serienmäßig an Bord sind eine 360-Grad-Kamera, eine Wärmepumpe, Ambientebeleuchtung, eine kabellose Smartphone-Ladeschale, Einparkhilfen vorne und hinten, eine Dachreling, eine Lenkradheizung sowie beheizbare Kunstledersitze.
Fahrer und Beifahrer bekommen zusätzlich eine Sitzbelüftung und eine elektrische Sitzeinstellung. Für den Fahrer gibt es außerdem eine Lendenwirbelstütze. Gerade auf längeren Strecken ist das nicht nur Komfortspielerei, sondern ein echter Vorteil. Ein Familien-SUV muss nicht nur beim Wocheneinkauf funktionieren, sondern auch auf der Urlaubsfahrt, auf dem Weg zum Sportplatz, bei schlechtem Wetter und im täglichen Pendelbetrieb.
Im Innenraum setzt KGM auf zwei große Bildschirme. Hinter dem Lenkrad sitzt eine 12,3 Zoll große digitale Instrumentenanzeige. In der Mitte übernimmt ein ebenfalls 12,3 Zoll großer Touchscreen die Steuerung von Infotainment, Navigation und Smartphone-Integration. Apple CarPlay und Android Auto sind ebenfalls dabei. Damit wirkt der Torres EVX technisch auf der Höhe der Zeit, ohne sich nur über Bildschirmgröße zu definieren.
Welche Assistenzsysteme sind an Bord?
Auch beim Thema Sicherheit spart KGM nicht auffällig. Der Torres EVX Nomad bringt ein breites Paket an Assistenzsystemen mit. Dazu gehören ein automatisches Notbremssystem, eine Verkehrszeichenerkennung, ein Spurwechselassistent, ein Spurverlassenswarner und ein Aufmerksamkeitswarner.
Ergänzt wird das Ganze durch einen Ausstiegswarner, einen Totwinkelassistenten und einen Querverkehrswarner. Gerade Letzterer ist im Alltag Gold wert, wenn man rückwärts aus einer Parklücke herausfährt und seitlich kommende Fahrzeuge oder Radfahrer schnell übersehen werden können. Die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage hält Tempo und Abstand zum vorausfahrenden Verkehr und entlastet vor allem auf Autobahnen und Landstraßen.
Im Fall der Fälle schützen acht Airbags. Dazu zählen auch ein Mittelairbag zwischen den Vordersitzen und ein Knieairbag für den Fahrer. Das zeigt, dass KGM den Torres EVX nicht nur über Preis und Ausstattung verkaufen möchte, sondern auch über ein solides Sicherheitsversprechen.
Wie stark ist der Elektroantrieb?
Angetrieben wird der KGM Torres EVX Nomad von einem 152 kW starken Permanentmagnet-Synchronmotor. Das entspricht 207 PS. Das maximale Drehmoment liegt bei 339 Nm und wird an die Vorderräder abgegeben.
Damit ist der Torres EVX kein Sport-SUV, will aber auch keiner sein. Die Leistungsdaten passen zu einem großen Familienfahrzeug, das souverän und effizient unterwegs sein soll. Der Elektromotor liefert sein Drehmoment sofort, was im Alltag für angenehmes Anfahren, entspannte Zwischenspurts und eine ruhige Fahrcharakteristik sorgen dürfte.
Interessant ist vor allem die Wahl des Akkus. KGM setzt auf eine 80,6 kWh große Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie. Diese LFP-Technologie gilt als robust, thermisch stabil und langlebig. Sie kommt ohne Kobalt und Nickel in der Zellchemie aus und wird inzwischen von mehreren Herstellern gerne bei alltagstauglichen Elektroautos eingesetzt. Der Nachteil liegt oft in einer etwas geringeren Energiedichte gegenüber manchen anderen Zellchemien, der Vorteil dafür in Haltbarkeit, Kostenstruktur und Unempfindlichkeit.
Wie weit kommt der Torres EVX Nomad?
Laut den vorliegenden Angaben schafft der KGM Torres EVX Nomad mehr als 500 Kilometer Reichweite nach WLTP im kombinierten Zyklus. Innerorts sollen sogar bis zu 664 Kilometer möglich sein. Das passt grundsätzlich gut zum Konzept. Ein großes Elektro-SUV muss heute nicht mehr zwingend mit 700 oder 800 Kilometer Prospektwert werben. Entscheidend ist, ob es im Alltag genügend Reserve bietet.
Mit mehr als 500 Kilometern WLTP-Reichweite dürfte der Torres EVX Nomad für viele Nutzerinnen und Nutzer eine sehr entspannte Lösung sein. Wer zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kann, wird im Alltag nur selten an öffentliche Ladesäulen müssen. Und wer auf längere Strecken geht, hat mit der großen Batterie genug Puffer für eine alltagstaugliche Reiseplanung.
Der angegebene Stromverbrauch liegt kombiniert bei 18,7 kWh pro 100 Kilometer. Die CO2-Emissionen im Fahrbetrieb liegen bei 0 g/km, die Effizienzklasse wird mit A angegeben.
Wie schnell lädt der KGM Torres EVX Nomad?
An Schnellladestationen soll der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent ca. 36 Minuten dauern. Das ist kein Rekordwert, aber für ein Fahrzeug dieser Preisklasse und Batteriegröße absolut ordentlich. Wichtig ist dabei die Einordnung. Ein Elektroauto muss nicht immer mit extrem hohen Peak-Ladeleistungen glänzen, wenn die Gesamtkombination aus Batteriegröße, Verbrauch, Reichweite und Preis stimmt.
Zu Hause lädt der Torres EVX Nomad dreiphasig mit 11 kW an der Wallbox. Damit lässt sich der Akku bequem über Nacht wieder aufladen. Für viele Nutzer ist genau das der entscheidende Punkt. Das Auto steht abends in der Einfahrt oder Garage, wird angeschlossen und startet am nächsten Morgen wieder mit voller oder passend vorkonditionierter Batterie.
Die serienmäßige Wärmepumpe hilft zusätzlich, die Reichweite bei niedrigen Temperaturen zu schonen. Sie erwärmt den Innenraum effizienter als eine rein elektrische Heizung und kann gerade im Winter einen spürbaren Unterschied machen.
Warum ist der Preis so spannend?
Der Startpreis von 34.990 Euro inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer macht den Torres EVX Nomad zu einem sehr ernstzunehmenden Angebot. KGM legt außerdem die Transportkosten in den Preis hinein. Das ist sympathisch transparent, denn genau solche Nebenkosten tauchen bei vielen Angeboten erst später auf und machen den Vergleich unnötig unübersichtlich.
Zusätzlich kann die neue staatliche E-Auto-Förderung den effektiven Einstiegspreis weiter senken, wenn die persönlichen Voraussetzungen erfüllt werden. Für rein batterieelektrische Fahrzeuge beträgt die Basisförderung 3.000 Euro. Hinzukommen können ein Kinderbonus und einkommensabhängige Zusatzförderungen. Maximal sind bis zu 6.000 Euro möglich.
Damit könnte der Torres EVX Nomad für berechtigte Käuferinnen und Käufer rechnerisch noch einmal deutlich günstiger werden. Genau hier wird es interessant, denn ein großes Elektro-SUV mit mehr als 500 Kilometern WLTP-Reichweite, guter Ausstattung und möglicher Förderung rückt plötzlich in Preisregionen, in denen viele kleinere Fahrzeuge unterwegs sind.
Wann kommt der KGM Torres EVX Nomad zu den Kunden?
Der KGM Torres EVX Nomad ist ab sofort bestellbar. Die ersten Fahrzeuge sollen ab September zu den Kunden rollen. Damit kommt das Sondermodell zu einem Zeitpunkt, an dem der Elektroautomarkt wieder stärker über bezahlbare Angebote diskutiert.
Viele Hersteller sprechen über günstigere Elektroautos, KGM stellt eines mit großem Akku, solider Ausstattung und fairem Einstiegspreis konkret in den Handel. Natürlich wird sich im Alltag zeigen müssen, wie gut Verbrauch, Ladeleistung, Software, Bedienung und Langstreckenkomfort wirklich harmonieren. Auf dem Papier ist der Torres EVX Nomad aber ein ziemlich starkes Angebot.

Wie ordnen wir den KGM Torres EVX Nomad ein?
Der KGM Torres EVX Nomad ist kein Auto, das über Markenprestige verkauft wird. Und genau das könnte seine Stärke sein. KGM muss überzeugen, weil nicht jeder sofort mit der Marke vertraut ist. Deshalb zählt hier weniger das Image und mehr das Paket. Und dieses Paket liest sich erstaunlich rund.
Ein großes Familien-SUV mit 80,6-kWh-Akku, über 500 Kilometer WLTP-Reichweite, 207 PS, Wärmepumpe, 360-Grad-Kamera, Sitzheizung, Lenkradheizung, Sitzbelüftung, ordentlichem Assistenzpaket und einem Preis ab 34.990 Euro ist keine kleine Randnotiz. Das ist ein Angriff auf etablierte Anbieter, die ähnliche Eckdaten oft deutlich teurer verpacken.
Natürlich bleibt die ehrliche Frage: Wie gut funktioniert der Torres EVX Nomad im echten Leben? Wie effizient ist er auf der Autobahn? Wie sauber arbeitet die Software? Wie angenehm ist die Bedienung? Wie stark bricht die Ladeleistung bei Kälte oder hohem Akkustand ein? Genau diese Punkte entscheiden am Ende darüber, ob aus einem guten Angebot auch ein gutes Elektroauto wird.
Aber eines lässt sich schon jetzt sagen: Wer ein großes, gut ausgestattetes Elektro-SUV sucht und nicht automatisch zu den bekannten Namen greifen möchte, sollte den KGM Torres EVX Nomad auf dem Zettel haben.





















