Start / Elektromobilität / Mazda 6e im Test: Viel Premium fürs Geld?

Mazda 6e im Test: Viel Premium fürs Geld?

Mazda 6e im Test: Viel Premium fürs Geld?

Der neue Mazda 6e ist für Mazda ein enorm wichtiger Schritt. Die japanische Marke, die bislang eher vorsichtig in die Elektromobilität gestartet ist, bringt mit dem fast fünf Meter langen Elektro-Fastback erstmals ein Fahrzeug auf den Markt, das ganz klar gegen etablierte Modelle wie Tesla Model 3, Hyundai Ioniq 6 oder den VW ID.7 positioniert wird. Genau deshalb ist der Mazda 6e Test besonders spannend. Denn auf dem Papier verspricht der Stromer viel Auto für vergleichsweise wenig Geld.

Mit einem Einstiegspreis ab 44.990 Euro tritt der Mazda 6e in einem Segment an, in dem viele Wettbewerber inzwischen deutlich teurer geworden sind. Gleichzeitig soll er nicht nur über den Preis überzeugen, sondern auch mit Design, Komfort, Materialqualität und Fahrverhalten. Im Alltag zeigt sich schnell: Mazda verfolgt hier eine etwas andere Philosophie als viele Konkurrenten.

Was macht das Design des Mazda 6e besonders?

Schon beim ersten Eindruck wirkt der Mazda 6e erstaunlich elegant. Die Front steht breit und flach auf der Straße, dazu kommt eine moderne Lichtsignatur mit beleuchtetem Kühlergrill und schlank integrierten LED-Scheinwerfern. LED steht für „Light Emitting Diode“, also besonders effiziente Leuchtdioden, die deutlich weniger Energie verbrauchen als klassische Halogenlampen und gleichzeitig heller arbeiten.
Die Linienführung erinnert eher an ein sportliches Gran Turismo-Modell als an eine klassische Elektro-Limousine. Gerade die stark abfallende Dachlinie und das breite Heck verleihen dem Fahrzeug eine sehr dynamische Erscheinung. Besonders auffällig ist dabei der ausfahrbare Heckspoiler. Solche aktiven Aerodynamik-Elemente kennt man eher aus deutlich teureren Fahrzeugklassen. Der Spoiler soll bei höheren Geschwindigkeiten zusätzlichen Abtrieb erzeugen. Abtrieb bedeutet, dass das Fahrzeug aerodynamisch stärker auf die Straße gedrückt wird, was die Fahrstabilität verbessert.

Mit 4,92 Metern Länge, 1,89 Metern Breite und einem Radstand von 2,89 Metern gehört der Mazda 6e klar zur oberen Mittelklasse. Der Radstand beschreibt den Abstand zwischen Vorder- und Hinterachse und ist mitentscheidend für Platzangebot und Fahrkomfort.

Interessant ist außerdem die Herkunft des Fahrzeugs. Entwickelt wurde der Mazda 6e gemeinsam mit dem chinesischen Hersteller Changan. Produziert wird das Modell ebenfalls in China. Das erklärt auch, warum Mazda dieses Fahrzeug zu einem vergleichsweise aggressiven Preis anbieten kann.

Mazda 6e Test Video

Wie hochwertig ist der Innenraum?

Im Innenraum überrascht der Mazda 6e im Test besonders positiv. Die Materialqualität liegt spürbar über dem, was viele Käufer in dieser Preisklasse erwarten dürften. Weiche Kunststoffe, Mikrofaser-Oberflächen in Wildlederoptik, Kunstleder mit Kontrastnähten und sauber verarbeitete Details erzeugen fast schon Premium-Niveau.

Gerade die Takumi-Plus-Ausstattung vermittelt ein Ambiente, das eher an deutlich teurere Fahrzeuge erinnert. Mazda kombiniert hier moderne Minimalistik mit klassischen Komfortelementen. Das Cockpit wirkt aufgeräumt, gleichzeitig aber nicht steril.

Das große Head-up-Display projiziert Fahrinformationen direkt in das Sichtfeld des Fahrers. Dadurch muss der Blick weniger häufig von der Straße genommen werden. Ergänzt wird das Ganze durch ein digitales Fahrerdisplay sowie einen großen zentralen Touchscreen mit moderner Kachelstruktur.

Apple CarPlay und Android Auto werden vollflächig integriert. Dadurch lassen sich Smartphone-Anwendungen wie Google Maps oder Spotify direkt über das Fahrzeugdisplay nutzen.
Einige klassische Bedienelemente fehlen allerdings inzwischen. Mazda verabschiedet sich beim 6e stärker von physischen Tasten und setzt häufiger auf Touch-Bedienung. Gerade die Steuerung der Scheibenwischer über das Menü wirkt im Alltag weniger praktisch als ein klassischer Hebel.

Wie viel Platz bietet der Mazda 6e?

Trotz der sportlichen Dachlinie bietet der Mazda 6e überraschend gute Platzverhältnisse. Selbst Personen mit rund 1,85 Meter Körpergröße finden vorne wie hinten ausreichend Bewegungsfreiheit.

Im Fond wird es durch die stark abfallende Dachlinie zwar etwas enger als in einem klassischen Kombi, dennoch bleibt der Platz absolut langstreckentauglich. Besonders positiv fällt die hochwertige Verarbeitung auch im Fond auf. Viele Hersteller sparen gerade dort sichtbar Materialkosten ein. Mazda dagegen zieht die hochwertige Gestaltung konsequent bis in den hinteren Bereich durch.

Der Kofferraum fasst 456 Liter. Hinzu kommen 70 Liter Stauraum im sogenannten Frunk. Frunk setzt sich aus „Front“ und „Trunk“ zusammen und beschreibt einen zusätzlichen Kofferraum unter der vorderen Haube von Elektrofahrzeugen. Insgesamt stehen damit über 500 Liter Stauraum zur Verfügung. Durch das Umklappen der Rücksitzlehnen wächst das Ladevolumen auf bis zu 1.057 Liter.

Mazda 6e Fotos

Welche Technik steckt im Mazda 6e?

Im Mazda 6e Test kam die Variante mit dem kleineren Akku zum Einsatz. Dieser besitzt eine Brutto-Kapazität von 68,8 kWh und netto nutzbare 68 kWh. Die Netto-Kapazität beschreibt den tatsächlich nutzbaren Energieinhalt der Batterie. Ein kleiner Teil bleibt aus Gründen der Haltbarkeit und Sicherheit reserviert.

Die getestete Version leistet 190 kW beziehungsweise 258 PS und treibt die Hinterräder an. Die Basisversion kommt auf 180 kW beziehungsweise 245 PS. Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt laut Messung in rund 7,6 Sekunden. Damit ist der Mazda 6e keineswegs ein brutaler Sportwagen, aber jederzeit souverän motorisiert. Gerade Zwischenspurts und Überholmanöver erledigt der Elektroantrieb angenehm spontan. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 175 km/h.

Wie fährt sich der Mazda 6e?

Genau hier spielt der Mazda 6e seine große Stärke aus. Mazda war schon immer bekannt für gut abgestimmte Fahrwerke und präzise Lenkungen. Auch der Elektro-Fastback bleibt dieser Philosophie treu.

Trotz fast zwei Tonnen Leergewicht wirkt das Fahrzeug erstaunlich leichtfüßig. Die Lenkung arbeitet direkt, das Fahrwerk verbindet Komfort mit Stabilität und selbst schnelle Richtungswechsel bringen den Mazda nicht aus der Ruhe.

Besonders beeindruckend: Der Federungskomfort erinnert teilweise fast an Fahrzeuge mit Luftfahrwerk, obwohl hier ein klassisches Stahlfahrwerk verbaut ist.
Auch die Geräuschdämmung überzeugt. Bei 100 km/h wurden lediglich rund 68 bis 69 dB gemessen. Das sorgt für sehr angenehmes Reisen. dB steht für Dezibel und beschreibt die Lautstärke von Geräuschen.

Interessant ist dabei, dass Mazda trotz einfacher Seitenscheiben ohne Doppelverglasung ein niedriges Geräuschniveau erreicht. Statt auf teure Akustikscheiben setzt Mazda offenbar stark auf zusätzliche Dämmmaterialien.

Wie gut sind Verbrauch und Reichweite?

Mazda gibt einen WLTP-Verbrauch von 16,6 kWh pro 100 Kilometer an. WLTP steht für „Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure“ und beschreibt ein standardisiertes Messverfahren für Verbrauch und Reichweite.

Im Alltag lagen die Werte im Test bei etwa 17 bis 20 kWh pro 100 Kilometer. Für ein fast fünf Meter langes Elektroauto ist das ein guter Wert.

Spannend wird es bei der Ladeleistung. Der kleinere Akku lädt deutlich schneller als die Long-Range-Version mit größerer Batterie. Während der kleinere Akku in etwa 25 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden soll, benötigt der größere Akku rund 45 Minuten.

Genau hier entsteht beim Mazda 6e Test allerdings ein gewisser Kritikpunkt. Zwar bietet der große Akku mehr Reichweite, gleichzeitig verliert das Fahrzeug aber einen wichtigen Vorteil moderner Elektroautos: kurze Ladepausen auf Langstrecken.
Viele Interessenten dürften sich deshalb tatsächlich eher für den kleineren Akku entscheiden.

Wie gut funktionieren die Assistenzsysteme?

Bei den Assistenzsystemen zeigt sich, dass Mazda in einigen Bereichen noch nicht ganz auf dem Niveau der besten europäischen Wettbewerber angekommen ist. Der Spurhalteassistent arbeitet grundsätzlich zuverlässig, hält die Fahrspur aber nicht ganz so präzise wie aktuelle Systeme von Mercedes-Benz, BMW, Kia oder Volkswagen.

Auch die Verkehrszeichenerkennung reagiert teilweise etwas spät. Das Fahrzeug bremst zwar adaptiv auf neue Tempolimits herunter, allerdings oft erst nach dem Schild statt bereits davor. Adaptiv bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das Fahrzeug auf Veränderungen reagiert. Prädiktive Systeme hingegen erkennen Situationen bereits im Voraus und handeln entsprechend früher.

Positiv hervorzuheben ist dagegen das hervorragende 360-Grad-Kamerasystem mit hochauflösender Darstellung und verschiedenen Perspektiven.

Ist der Mazda 6e ein gutes Elektroauto?

Im Mazda 6e Test hinterlässt das Fahrzeug insgesamt einen sehr starken Eindruck. Mazda kombiniert hier hochwertige Verarbeitung, modernes Design, viel Komfort und gute Fahreigenschaften mit einem attraktiven Preis.

Gerade das Preis-Leistungs-Verhältnis gehört aktuell vermutlich zu den größten Stärken dieses Fahrzeugs. Für unter 50.000 Euro bekommt man hier ein Elektroauto, das sich in vielen Bereichen erstaunlich nah an Premium-Hersteller heranschiebt. Natürlich gibt es auch Kritikpunkte. Die Assistenzsysteme könnten moderner arbeiten und bei Akku-Größe sowie Ladeleistung wäre etwas mehr Langstrecken-Fokus wünschenswert gewesen.

Trotzdem zeigt der Mazda 6e eindrucksvoll, wie konkurrenzfähig moderne Elektroautos inzwischen geworden sind. Besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf Komfort, hochwertige Materialien und ein angenehmes Fahrgefühl legen, dürfte der Mazda 6e Test äußerst interessant ausfallen.

Mazda 6e Verbrauchsfahrt & Lade-Check

Wie schlägt sich der Mazda 6e auf der Langstrecke?

Nach der klassischen Review musste der Mazda 6e im zweiten Teil des einfach elektrisch Mazda 6e Test zeigen, wie alltagstauglich er wirklich ist. Denn ein modernes Elektroauto muss heute weit mehr können als nur schick aussehen oder ordentlich beschleunigen. Entscheidend sind Verbrauch, Ladeleistung, Reisekomfort und Assistenzsysteme auf langen Strecken.

Genau dafür ging es mit dem Mazda 6e auf die Autobahn. Verbrauchsmessungen bei konstanten Geschwindigkeiten von 100, 120, 140 und 160 km/h sollten zeigen, wie effizient die fast fünf Meter lange Elektro-Limousine tatsächlich unterwegs ist. Zusätzlich stand ein kompletter Ladecheck von nahezu leerem Akku bis 80 Prozent State of Charge auf dem Programm. State of Charge beschreibt den aktuellen Ladezustand der Batterie in Prozent.

Wie effizient fährt der Mazda 6e wirklich?

Bereits die ersten Kilometer über Land zeigen eindrucksvoll, wie effizient der Mazda 6e unterwegs sein kann. Auf einer rund 21 Kilometer langen Strecke lag der Verbrauch bei lediglich 16,2 kWh pro 100 Kilometer. Im Stadtverkehr wurde es sogar noch beeindruckender.

Hier standen zeitweise nur 10,4 kWh pro 100 Kilometer im Bordcomputer. Für eine 4,92 Meter lange Elektro-Limousine sind das außergewöhnlich gute Werte. Rein rechnerisch wären damit Reichweiten deutlich jenseits der 500 Kilometer möglich.
Besonders spannend wird es natürlich auf der Autobahn. Genau dort trennt sich bei Elektroautos häufig die Spreu vom Weizen.

Bei konstant 100 km/h lag der Verbrauch des Mazda 6e bei sehr guten 14,8 kWh pro 100 Kilometer. Auch bei 120 km/h blieb das Fahrzeug mit 17,9 kWh pro 100 Kilometer angenehm effizient.

Selbst bei 140 km/h zeigte der Mazda 6e noch ordentliche 23,2 kWh pro 100 Kilometer. Erst bei dauerhaft 160 km/h stieg der Verbrauch deutlicher auf rund 28 kWh pro 100 Kilometer.

Trotzdem bleibt das Ergebnis beeindruckend. Viele deutlich kleinere Elektrofahrzeuge verbrauchen bei diesen Geschwindigkeiten ähnlich viel oder sogar mehr Energie.

Wie gut funktioniert die Ladeplanung?

Mazda integriert im 6e ein modernes Navigationssystem inklusive Ladeplanung. Das Fahrzeug kann Ladestationen automatisch in die Route integrieren und berücksichtigt dabei auch den aktuellen Energieverbrauch. Interessant ist dabei, dass Fahrer selbst entscheiden können, ob das System automatisch Ladestopps planen soll oder ob lediglich Ladestationen entlang der Strecke angezeigt werden.

Die Sprachsteuerung funktionierte im Test grundsätzlich ordentlich, zeigte aber gelegentlich kleinere Schwächen bei der Zieleingabe. Insgesamt reagiert das System dennoch schnell und logisch aufgebaut.

Besonders positiv fällt die Übersichtlichkeit der Ladeplanung auf. Das Fahrzeug zeigt die geplanten Ladestopps inklusive Restreichweite und voraussichtlicher Ladezeiten sauber nachvollziehbar an.

Wie schnell lädt der Mazda 6e?

Der Ladecheck gehörte zu den spannendsten Disziplinen im Mazda 6e Test. Geladen wurde an einer Ionity Schnellladesäule mit vorkonditionierter Batterie.

Vorkonditionierung bedeutet, dass die Batterie vor dem Schnellladen aktiv auf die optimale Temperatur gebracht wird. Das verbessert die Ladeleistung deutlich. Der Mazda 6e startete bei nur noch drei Prozent Akkustand direkt mit beeindruckenden 155 bis 159 kW Ladeleistung. Genau hier zeigt sich der große Vorteil der kleineren Akku-Version.

Nach nur 14 Minuten waren bereits rund 50 Prozent erreicht. Nach 25 Minuten stand der Akku bei 73 Prozent. Für den klassischen Bereich von 10 auf 80 Prozent benötigte der Mazda 6e insgesamt lediglich 28 Minuten.

Damit bestätigt der Mazda die Werksangaben nahezu punktgenau. Gerade auf Langstrecken ist das ein enorm wichtiger Punkt. Denn schnelle Ladezeiten machen im Alltag oft einen größeren Unterschied als ein riesiger Akku.

Wo liegen die Schwächen des Mazda 6e?

Ganz ohne Kritik kommt allerdings auch der Mazda 6e Test nicht aus. Besonders auffällig war das teilweise etwas ungenaue Zusammenspiel zwischen Navigation und Batteriemanagement. Während der Fahrt zur Ladesäule schwankte die prognostizierte Restkapazität teilweise deutlich stärker als erwartet. Zeitweise verlor das Fahrzeug auf wenigen Kilometern mehrere Prozentpunkte Akkustand in der Anzeige.

Ob es sich dabei um eine besonders konservative Sicherheitsstrategie oder um Optimierungsbedarf bei der Software handelt, bleibt offen. Gerade bei niedrigen Ladezuständen sorgt so etwas allerdings schnell für Unsicherheit.

Auch die Assistenzsysteme arbeiten zwar solide, reichen aber weiterhin nicht ganz an die aktuell besten Systeme deutscher Premiumhersteller oder neuerer Kia- und Hyundai-Modelle heran. Der adaptive Tempomat funktioniert zuverlässig, reagiert jedoch nicht immer besonders vorausschauend. Ein prädiktives System würde Tempolimits oder Verkehrsveränderungen früher erkennen und sanfter darauf reagieren.

Wie komfortabel ist der Mazda 6e auf langen Reisen?

Hier sammelt der Mazda 6e wieder kräftig Pluspunkte. Gerade auf der Autobahn überzeugt die große Elektro-Limousine mit sehr angenehmem Federungskomfort. Der lange Radstand sorgt dafür, dass Bodenwellen und Fahrbahnunebenheiten sauber weggefiltert werden. Gleichzeitig bleibt das Fahrzeug auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil und ruhig.

Die Sitze bieten guten Seitenhalt und hohen Langstreckenkomfort. Besonders positiv fällt erneut die Geräuschdämmung auf. Selbst bei hohen Autobahngeschwindigkeiten bleibt der Innenraum angenehm leise. Dazu kommt das starke Sony-Soundsystem, das auf langen Fahrten zusätzlich zur entspannten Atmosphäre beiträgt.

Ist der Mazda 6e ein Langstreckenauto?

Nach beiden Videos und dem ausführlichen Mazda 6e Test lässt sich genau diese Frage ziemlich klar beantworten: Ja. Der Mazda 6e kombiniert hohe Effizienz, gute Ladeleistung, angenehmen Reisekomfort und ein hochwertiges Ambiente zu einem Gesamtpaket, das gerade auf langen Strecken überzeugt.

Besonders beeindruckend bleibt dabei das Preis-Leistungs-Verhältnis. Für knapp unter 50.000 Euro bietet Mazda hier ein Elektroauto, das in vielen Bereichen deutlich teureren Modellen erstaunlich nahekommt.

Natürlich gäbe es noch Potenzial nach oben. Ein größerer Akku mit gleichzeitig hoher Ladeleistung wäre vermutlich die perfekte Lösung für Vielfahrer und Außendienstler gewesen. Genau hier bleibt aktuell noch eine kleine Lücke zwischen Wunsch und Realität. Dennoch zeigt der Mazda 6e eindrucksvoll, dass Mazda beim Thema Elektromobilität endgültig angekommen ist. Vor allem Fahrerinnen und Fahrer, die eine elegante, komfortable und effiziente Elektro-Limousine suchen, sollten den Mazda 6e Test definitiv genauer anschauen.

Markiert: