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Opel Frontera Upgrade – leider immer noch ohne Verbrauchsanzeige!

Opel Frontera Upgrade - leider immer noch ohne Verbrauchsanzeige!

Der neue Opel Frontera ist so etwas wie die Rückkehr zur Vernunft im SUV-Segment. Kein überkandideltes Lifestyle-Versprechen, sondern viel Platz, solide Technik und ein Preisschild, das nicht sofort Schnappatmung auslöst. Ab 24.190 Euro geht es los. Jetzt schärft Opel das Profil weiter und ergänzt das Angebot um Features, die im Alltag wirklich zählen. Keyless Start, Vorkonditionierung im Elektro, ein erweitertes Infotainment-Paket und eine neue Serienfarbe sollen den Frontera noch attraktiver machen: Das ist das Opel Frontera Upgrade 2026:

Was steckt technisch im Frontera?

Der Frontera ist klar elektrifiziert unterwegs. Neben dem Hybrid steht der vollelektrische Frontera Electric zur Wahl. Der Hybrid kombiniert einen 1,2-Liter-Turbo mit 81 kW oder 110 PS Systemleistung und Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Laut WLTP liegt der Verbrauch bei 5,2 bis 5,4 Litern pro 100 Kilometer, die CO₂-Emissionen bei 118 bis 122 Gramm pro Kilometer, eingestuft in CO₂-Klasse D. Für viele dürfte das die Brückentechnologie sein, wenn ein reines Elektroauto noch nicht infrage kommt.

Spannender ist aus unserer Sicht der Frontera Electric. Hier stehen 83 kW oder 113 PS bereit, kombiniert entweder mit einem 44-kWh-Akku oder als Extended Range mit 54 kWh. Der Energieverbrauch wird mit 18,3 kWh pro 100 Kilometer für die kleinere Batterie und 16,7 kWh für die größere Variante angegeben. CO₂-Emissionen fallen lokal nicht an, die Einstufung erfolgt in Klasse A. Die Leistungsdaten sind nicht sportlich, aber alltagstauglich. Der Fokus liegt klar auf Effizienz und Kostenkontrolle. Traurig aber wahr: Eine Verbrauchsanzeige ist immer noch nicht da, aber laut Stimmen aus dem Unternehmen arbeitet man weiterhin daran.

Opel Frontera Upgrade Fotos

Wie viel Komfort bekommt man fürs Geld?

Genau hier legt Opel jetzt nach. Der Motorstart erfolgt künftig auf Wunsch per Knopfdruck. Das schlüssellose System Keyless Start ist im GS über das Tech-Paket für 550 Euro erhältlich, in der Ultimate-Ausstattung bereits Serie. Das ist kein Luxusfeature mehr, sondern schlicht bequem. Gerade im Familienalltag, wenn Taschen, Kinder und Einkäufe gleichzeitig koordiniert werden müssen.

Für den Frontera Electric kommt die Vorkonditionierung hinzu. Über Touchscreen oder App lässt sich die gewünschte Innenraumtemperatur bereits vor Fahrtbeginn einstellen. Besonders sinnvoll wird das beim Laden an der Wallbox. Die Energie für Heizung oder Kühlung kommt dann aus dem Netz und nicht aus dem Akku. Das schont die Reichweite und sorgt vom ersten Meter an für ein angenehmes Klima. Gerade im Winter oder an heißen Sommertagen ist das mehr als nur ein nettes Extra.

Was bietet das neue Infotainment-Paket?

In den Linien GS und Ultimate ist es bereits serienmäßig, in der Edition kostet es 1.000 Euro. Dafür gibt es ein DAB-Radio mit Navigation, bedient über einen 10-Zoll-Farbtouchscreen. Smartphones lassen sich via Mirror Screen einbinden, geladen wird kabellos über Wireless Charging. Dazu kommen praktische Details wie eine Mittelarmlehne mit Ablagefach und ein Lenkrad mit veganem Kunstlederbezug.
Ein echtes Sicherheitsplus ist die 130-Grad-Rückfahrkamera. Gerade im urbanen Umfeld, wo Parklücken kleiner und Verkehrsteilnehmer unberechenbarer werden, sorgt der weite Blickwinkel für Übersicht. Das reduziert Stress und im besten Fall auch Parkrempler.

Wie viel Platz bietet der Frontera wirklich?

Der Frontera bleibt ein klassisches Raumwunder. Bis zu sieben Personen finden Platz, alternativ stehen rund 1.600 Liter Ladevolumen zur Verfügung. Damit positioniert sich das SUV klar als Familienauto, das Alltag, Beruf und Urlaub gleichermaßen abdeckt. Die robuste Optik unterstreicht diesen Anspruch. Neu ist die serienmäßige Metallic-Lackierung Effekt Blau. Kein Aufpreis, aber ein sichtbares Statement. Das tut einem Auto in dieser Preisklasse gut.

Warum passt der Frontera ins Konzept von einfach elektrisch?

Weil er zeigt, wie Elektromobilität und bezahlbare Mobilität zusammengehen können. Der Frontera Electric ist kein Prestigeobjekt, sondern ein Nutzwert-Auto mit elektrischem Antrieb. Und selbst der Hybrid ist ein Beispiel dafür, wie Hersteller versuchen, Effizienz zu steigern, ohne die Kundschaft finanziell zu überfordern.

Unterm Strich wird der Frontera nicht zum Technik-Leuchtturm, sondern zum soliden Begleiter. Viel Auto fürs Geld, ehrliche Antriebe, praktische Features und jetzt ein spürbares Plus an Komfort. Genau solche Fahrzeuge entscheiden am Ende darüber, wie schnell Elektromobilität wirklich im Alltag ankommt.

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