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Premiere: Taylor Made N°4 Concept

DS AUTOMOBILES – „TAYLOR MADE N°4 CONCEPT“

DS Automobiles bringt auf der Brüssel Motor Show eine Designstudie auf die Bühne, die klar aus der Welt des elektrischen Motorsports kommt. Der „Taylor Made N°4 Concept“ ist eine Hommage an das Engagement der Marke in der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft und zugleich ein sehr persönliches Projekt. Die Idee stammt von Rennfahrer Taylor Barnard, der für DS PENSKE in der Formel E antritt. Umgesetzt wurde das Konzept vom DS Design Studio auf Basis des neuen DS N°4, dessen Proportionen sich aus Sicht der Designer ideal für diese radikale Stilübung eignen.

Enthüllt wurde die Studie in Brüssel Seite an Seite mit dem aktuellen Formel-E-Rennwagen DS E-Tense FE25. Noch bis zum 18. Januar 2026 ist der „Taylor Made N°4 Concept“ gemeinsam mit der kompletten Modellpalette von DS Automobiles in Halle 5 zu sehen.

Rennsport als Designidee, nicht als Verkleidung

Das „Taylor Made N°4 Concept“ orientiert sich sichtbar am Rennsport, ohne die Grund-DNA des DS N°4 zu verleugnen. Die Lichtsignatur mit Pixel-Design stammt direkt vom Serienmodell, wird hier aber deutlich futuristischer interpretiert. Ein übergroßer Schriftzug N°4 im Kühlergrill verstärkt den Hightech-Charakter und schlägt bewusst die Brücke zwischen Serienfahrzeug, Konzeptstudie und den neuen DS Performance Line Sondermodellen.

Xavier Peugeot, CEO von DS Automobiles, nutzte die Bühne in Brüssel, um genau diesen Zusammenhang zu betonen. Die Designstudie flankiert den Marktstart der DS Performance Line Modelle und zeigt, wie sich die Formensprache des Formel-E-Rennwagens auf Straßenfahrzeuge übertragen lässt, zumindest gedanklich und gestalterisch.

„Taylor Made“ im doppelten Sinn

Der Name ist dabei alles andere als Zufall. „Taylor Made“ bedeutet maßgeschneidert und verweist gleichzeitig auf Taylor Barnard selbst. Der 21-jährige Brite fährt in der Formel E den DS E-Tense FE25 und wünschte sich ein Auto, das seine Persönlichkeit widerspiegelt. Herausgekommen ist ein in Handarbeit gefertigtes Konzeptfahrzeug mit selbstbewusstem Auftritt, klaren Motorsport-Referenzen und einem bewusst überzeichneten Hightech-Stil.

Das Design wirkt schlank, aerodynamisch optimiert und spielt mit den Themen Leistung und Leichtigkeit. Die Karosserie ist deutlich tiefergelegt, die Spur stark verbreitert. Inspiration kam dabei nicht nur von der Rennstrecke, sondern ganz bewusst auch aus der Welt der Videospiele.

Materialmix mit Motorsport-Genen

Besonders spannend ist der Materialeinsatz. Die Designer arbeiteten mit vier unterschiedlichen Titan-Varianten, einem Metall, das im Motorsport wegen seines geringen Gewichts geschätzt wird. Pure Titanium zeigt das Material roh und betont die scharfen Kanten der Karosserie. Liquid Titanium sorgt mit einer lackierten Oberfläche für intensive Reflexionen und unterstreicht die fließenden Linien. Craft Titanium ist ein metallähnliches Textil, das bei der Studie klassische Carbonflächen ersetzt und im unteren Karosseriebereich, an der Frontschürze und an den Lufteinlässen zum Einsatz kommt. Dieses Material wird bei DS in Handarbeit verarbeitet. Black Titanium schließlich setzt mit tiefschwarzen Flächen auf Dach und Spoilern starke Kontraste und betont die Radikalität der Linienführung.

Abgerundet wird das Ganze durch feine Details. Akzente in Light Gold, der charakteristischen Farbe von DS Performance, finden sich an Spiegelkappen, Radkappen, Emblemen und am Heck. Lila Akzente, die Lieblingsfarbe von Taylor Barnard, heben Türgriffe und seitliche Schriftzüge hervor. Seine Glückszahl 77 taucht dezent an mehreren Stellen auf, unter anderem auf der Motorhaube und in der Beleuchtung des Diffusors.

Von der Rennstrecke über die Serie bis ins Videospiel

In Brüssel steht das „Taylor Made N°4 Concept“ nicht allein. Direkt daneben der aktuelle Formel-E-Rennwagen, mit dem DS Automobiles seit zehn Jahren in der elektrischen Rennserie unterwegs ist und bereits je zwei Titel bei Fahrern und Konstrukteuren gewonnen hat. Ergänzt wird der Auftritt durch die DS Performance Line Sondermodelle für DS 3, DS N°4 und DS 7. Besonders der DS N°4 DS Performance Line feiert in Brüssel seine öffentliche Premiere und greift mit goldenen Spiegelkappen, spezifischen Emblemen und einer speziellen C-Säulenverkleidung Designelemente aus dem Formel-E-Umfeld auf.

Und weil Elektromobilität und Digitalisierung zusammengehören, geht das Konzept sogar noch einen Schritt weiter. In Zusammenarbeit mit Voldex wird das „Taylor Made N°4 Concept“ Teil des Roblox-Rennspiels „Driving Empire“. Im Laufe des Jahres 2026 können Gamer das Fahrzeug virtuell erleben, fahren und später sogar personalisieren.

Für uns zeigt diese Studie vor allem eines sehr deutlich: DS Automobiles nutzt den Motorsport nicht nur als Marketingkulisse, sondern als kreatives Labor. Das „Taylor Made N°4 Concept“ ist kein realistischer Ausblick auf ein Serienfahrzeug, aber ein starkes Statement dafür, wie emotional, verspielt und gleichzeitig technologiegetrieben Elektromobilität heute gedacht werden kann.

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