Mit dem neuen XPENG P7+ setzt die chinesische Hightech-Marke ihren Expansionskurs in Europa konsequent fort. Auf der Brüssel Motor Show 2026 feiert die fünfsitzige Fastback-Limousine ihre Europapremiere und markiert zugleich einen technologischen Meilenstein: Der P7+ ist das erste KI-definierte Serienfahrzeug von XPENG. Ab April 2026 wird das Modell auch in Europa angeboten, der Einstiegspreis liegt in Deutschland bei 46.600 Euro inklusive Mehrwertsteuer für die Version Standard Range.
Erstes KI-definiertes Fahrzeug von XPENG
Der XPENG P7+ versteht sich nicht nur als weiteres Elektroauto, sondern als rollende Technologieplattform. Im Zentrum steht der von XPENG selbst entwickelte Turing AI Chip, der zahlreiche Fahrzeugsysteme steuert und miteinander verknüpft. Fahrwerk, Antrieb, Assistenzsysteme und Cockpit greifen dabei auf KI-basierte Algorithmen zurück, die kontinuierlich lernen und optimieren sollen. Ziel ist ein Fahrzeug, das sich stärker an Fahrstil, Nutzung und Umgebung anpasst als klassische softwarebasierte Systeme.
Elegante Fastback-Limousine mit großzügigen Abmessungen
Optisch tritt der XPENG P7+ als sportlich-elegante Fastback-Limousine auf. Mit einer Länge von 5.071 Millimetern, einer Breite von rund 1.94 Metern und einem Radstand von exakt 3.000 Millimetern positioniert er sich klar in der oberen Mittelklasse. Die flache Dachlinie und das lang gestreckte Heck sorgen für eine dynamische Silhouette, ohne die Alltagstauglichkeit zu vernachlässigen. Der lange Radstand kommt insbesondere dem Platzangebot im Fond zugute und ermöglicht einen großen Kofferraum, der den P7+ auch für Familien interessant macht.
Das ist der XPENG P7+








800-Volt-Architektur und 5C-Hochvoltbatterie
Technisch setzt XPENG beim P7+ auf eine moderne 800-Volt-Architektur, wie sie bislang vor allem in höheren Fahrzeugklassen zu finden ist. Diese bildet die Grundlage für hohe Effizienz, starke Ladeleistung und konstante Performance. Je nach Version erreicht der XPENG P7+ eine WLTP-Reichweite von bis zu 530 Kilometern. Der kombinierte Energieverbrauch liegt je nach Ausstattung zwischen 15,2 und 17,4 kWh pro 100 Kilometer, die CO₂-Emissionen betragen 0 g/km.
Besonders beeindruckend fällt die Ladeperformance aus: Dank einer maximalen DC-Ladeleistung von bis zu 446 kW kann die 5C-Hochvoltbatterie unter optimalen Bedingungen innerhalb von rund zwölf Minuten von zehn auf 80 Prozent geladen werden. Damit gehört der P7+ zu den derzeit schnellstladenden Serienfahrzeugen auf dem europäischen Markt.
Leistungsstarker Elektroantrieb für souveränes Fahren
Der XPENG P7+ kombiniert seine hohe Ladeleistung mit einem leistungsfähigen Elektroantrieb, der auf entspanntes, souveränes Fahren ausgelegt ist. Die Leistungsentfaltung erfolgt gleichmäßig und leise, was besonders auf längeren Strecken zum Komfort beiträgt. XPENG positioniert den P7+ bewusst nicht als kompromisslosen Sportler, sondern als effiziente, schnelle und komfortable Langstreckenlimousine mit hoher Alltagstauglichkeit.
Lokale Fertigung bei Magna Steyr in Graz
Ein wichtiges Signal für den europäischen Markt setzt XPENG mit der lokalen Fertigung. Nach erfolgreichen Pilottests wird der XPENG P7+ künftig auch im Werk von Magna Steyr im österreichischen Graz produziert. Damit ist der P7+ nach dem XPENG G6 und dem G9 bereits das dritte Modell, das dort vom Band läuft. Magna Steyr ist damit der erste europäische Fertigungspartner von XPENG und unterstreicht die strategische Bedeutung Europas für den Hersteller.
Europa im Fokus der XPENG-Strategie
XPENG betrachtet Europa längst als Kernmarkt. 2025 eröffnete das Unternehmen ein eigenes Forschungs- und Entwicklungszentrum in München, um lokale Engineering- und Innovationskompetenzen aufzubauen. Weltweit lieferte XPENG im vergangenen Jahr 429.445 Fahrzeuge aus und konnte die Auslieferungen außerhalb Chinas nahezu verdoppeln. Aktuell ist die Marke in 26 europäischen Ländern aktiv.
KI über das Auto hinaus gedacht
Mit dem XPENG P7+ zeigt der Hersteller, wie weit sein KI-Ansatz reicht. Das neue Betriebssystem XPENG VLA 2.0 bildet die technologische Basis für zukünftige Anwendungen, darunter auch autonom fahrende Robotaxis, die ab 2026 zunächst in China starten sollen. Der gleiche Turing AI Chip kommt zudem im humanoiden Roboter IRON zum Einsatz, der mit bionischer Wirbelsäule, künstlichen Muskeln und 82 Freiheitsgraden einen Ausblick auf XPENGs langfristige Technologievision gibt.
Bringen wir es auf den Punkt?
Der XPENG P7+ ist mehr als nur eine neue Elektro-Limousine. Er kombiniert elegantes Design, hohe Reichweite, extrem schnelle Ladezeiten und einen konsequent KI-basierten Ansatz. Mit lokaler Fertigung in Europa, attraktiver Preispositionierung und moderner 800-Volt-Technik dürfte der P7+ für etablierte Wettbewerber zu einem ernstzunehmenden Herausforderer werden. Besonders für alle, die Elektromobilität nicht nur effizient, sondern auch technologisch zukunftsorientiert denken.
Update! Kurz nach der Premiere gab es weitere Infos!

Mit dem XPENG P7+ macht die chinesische Hightech-Marke ernst im europäischen Mittelklasse-Segment. Parallel zur Europapremiere auf der Brüssel Motor Show öffnet XPENG ab sofort die Auftragsbücher in Deutschland. Die 5,07 Meter lange Fastback-Limousine ist zu Preisen ab 46.600 Euro bestellbar, die ersten Auslieferungen sind für April 2026 angekündigt. Damit positioniert sich der P7+ selbstbewusst zwischen Premium-Anspruch, hoher Ladeperformance und einem bemerkenswert umfangreichen Technikpaket.
Aerodynamik als Effizienzfaktor
Schon auf den ersten Blick zeigt der XPENG P7+, dass Effizienz hier nicht zufällig entsteht. Die sportlich-elegante Linienführung mit der markanten, fast haifischartigen Front sorgt für einen Luftwiderstandsbeiwert von nur 0,211. Das ist nicht nur ein schöner Datenwert, sondern zahlt direkt auf Verbrauch und Reichweite ein. Mit kombinierten WLTP-Werten zwischen 15,2 und 17,4 kWh pro 100 Kilometer bewegt sich der P7+ auf einem sehr konkurrenzfähigen Niveau.
800 Volt, 5C-Batterie und extrem kurze Ladezeiten
Technisch setzt XPENG auch beim P7+ konsequent auf seine 800-Volt-Architektur, die bereits aus G6 und G9 bekannt ist. In Kombination mit einer 5C-LFP-Batterie, die ohne Kobalt, Nickel und Mangan auskommt, ermöglicht das Ladeleistungen von bis zu 446 kW. In der Praxis bedeutet das: von 20 auf 80 Prozent in rund zehn Minuten oder von zehn auf 80 Prozent in etwa zwölf Minuten. Werte, die aktuell selbst im Premiumsegment noch Seltenheitswert haben.
Zur Wahl stehen drei Varianten, die sowohl unterschiedliche Batteriegrößen als auch Antriebskonzepte abdecken. Der Einstieg gelingt mit dem P7+ RWD Standard Range, der mit 61,7 kWh Batterie, 180 kW Leistung und bis zu 455 Kilometern WLTP-Reichweite antritt. Darüber rangiert der RWD Long Range mit 74,9 kWh Akku, 230 kW Leistung und bis zu 530 Kilometern Reichweite. An der Spitze steht der AWD Performance, der mit zwei Motoren, insgesamt 420 kW Systemleistung und Allradantrieb in 4,3 Sekunden auf 100 km/h sprintet.
KI statt nur Assistenzsysteme
XPENG bezeichnet den P7+ als erstes KI-definiertes Fahrzeug der Marke – und das ist mehr als ein Marketingbegriff. Herzstück ist die neue Computing-Plattform mit dem hauseigenen Turing AI Chip, der eine Rechenleistung von bis zu 750 TOPS bereitstellt. In Verbindung mit 25 Sensoren, Kameras und Radaren soll das Fahrzeug seine Umgebung besonders präzise erfassen und interpretieren können.
Das Ergebnis sind 14 serienmäßige Assistenzsysteme, die vom Notbremsassistenten über Spurwechsel- und Totwinkelassistenten bis hin zur Verkehrszeichenerkennung reichen. Besonders spannend ist der intelligente Parkassistent, der sich per Smartphone-App steuern lässt und den P7+ selbstständig in enge Längs- oder Querparklücken manövriert. Over-the-Air-Updates sorgen dafür, dass die Systeme nicht statisch bleiben, sondern sich über die Nutzungsdauer weiterentwickeln.
Weitere XPENG P7 Plus Fotos








Digitales Cockpit mit bis zu fünf Displays
Innen zeigt der XPENG P7+, wie konsequent die Marke auf Vernetzung setzt. Hinter dem Lenkrad arbeitet ein 8,8-Zoll-Display, zentral dominiert ein 15,6-Zoll-Touchscreen mit Navigation inklusive Ladeplanung, DAB und vollständiger Smartphone-Integration via Apple CarPlay und Android Auto. Erstmals bei XPENG kommt zusätzlich ein Head-up-Display zum Einsatz, das relevante Informationen direkt ins Sichtfeld projiziert.
Ab der Long-Range-Version gibt es im Fond einen zusätzlichen Acht-Zoll-Bildschirm, mit dem die Passagiere ihre eigenen Infotainment-Funktionen steuern können. Dazu kommt serienmäßig das XPENG-Soundsystem mit 20 Lautsprechern und getrennten Audiozonen, das Navigation, Telefonie und Musik individuell verteilt und mit räumlichem Klang arbeitet.
Viel Platz trotz sportlicher Linie
Trotz der coupéhaften Silhouette zeigt sich der P7+ erstaunlich alltagstauglich. Der Radstand von drei Metern sorgt für viel Bein- und Kopffreiheit, auch im Fond. Der Kofferraum fasst 573 Liter und lässt sich durch Umklappen der Rücksitze auf bis zu 1.931 Liter erweitern. Mit einer Laderaumlänge von 2,10 Metern und einer großen Hecköffnung spielt der P7+ fast auf Kombi-Niveau.
Im Innenraum setzt XPENG auf hochwertige Materialien wie Mikrofaser-Velours am Dachhimmel, ein großes Panoramaglasdach und eine Ambientebeleuchtung mit 256 Farben. Ab der Long-Range-Version kommen Nappaledersitze hinzu, die nicht nur elektrisch verstellbar, sondern serienmäßig beheizt, belüftet und mit Massage- sowie Memory-Funktion ausgestattet sind. Auch im Fond gibt es diese Komfortfeatures ab der höheren Ausstattung.
Fahrwerk, Komfort und Sicherheit
Fahrdynamisch kombiniert der XPENG P7+ eine Doppelquerlenker-Vorderachse mit einer Fünflenker-Hinterachse. Das adaptive Fahrwerk reagiert innerhalb von 20 Mikrosekunden auf Fahrbahnunebenheiten und Fahrzustände, was sowohl Komfort als auch Stabilität zugutekommt. Ergänzt wird das durch eine aufwendige Geräuschdämmung mit über 60 gezielten Maßnahmen, die den Innenraum selbst bei Autobahntempo angenehm ruhig halten.
In Sachen Sicherheit bringt der P7+ sieben Airbags, einen extrem hochfesten Sicherheitskäfig und einen mehrschichtigen Batterieschutz mit, der auch hohen mechanischen Belastungen standhalten soll.
Viel Serie, wenig Aufpreis
Schon die Basisversion ist üppig ausgestattet. Dazu zählen unter anderem eine Zweizonen-Klimaautomatik, eine Wärmepumpe, das Luftreinigungssystem Xfree Breath sowie das komplette Assistenz- und Infotainmentpaket. Ab der Long-Range-Variante kommen größere 20-Zoll-Felgen und die erweiterten Komfortfunktionen für den Fond hinzu. Wirklich viele Optionen bleiben nicht: Eine elektrisch schwenkbare Anhängerkupplung kostet 1.190 Euro, Metallic-Lackierungen schlagen mit 800 Euro zu Buche.
Produktion in Europa und lange Garantie
Produziert wird der XPENG P7+ bei Magna Steyr im österreichischen Graz und damit erstmals als Limousine direkt in Europa. Ausgeliefert wird das Modell mit sieben Jahren oder 160.000 Kilometern Fahrzeuggarantie sowie acht Jahren Batteriegarantie bis ebenfalls 160.000 Kilometer.





















