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Sitzprobe: Škoda Peaq!

Škoda Peaq Sitzprobe

Mit dem neuen Škoda Peaq schickt Skoda ein vollelektrisches SUV ins Rennen, das vor allem eines sein will: maximal praktisch, maximal variabel und gleichzeitig modern elektrifiziert. Die Weltpremiere ist für den Frühsommer 2026 geplant, parallel startet bereits die Bestellphase.

Der Marktstart soll dann schon im Herbst 2026 erfolgen. Damit positioniert sich der Peaq genau dort, wo viele aktuell suchen: als grosses Familien-SUV mit bis zu sieben Sitzplätzen und echtem Elektroantrieb, ohne dabei in astronomische Preisregionen abzudriften.

Wie sieht das Design aus und was lässt sich schon erkennen?

Noch zeigt sich das Fahrzeug als Vorserienmodell mit Tarnung, dennoch lassen sich bereits klare Linien erkennen. Die Front wirkt aufgeräumt, technisch geprägt und deutet eine neue Designsprache an. Hinter der Verkleidung verstecken sich moderne Assistenzsysteme inklusive Radarsensorik und 360-Grad-Kamera.

Die Lichtsignatur setzt auf LED-Technologie bis hin zu optionalen Matrix-LED-Scheinwerfern, die einzelne Bereiche gezielt ausleuchten können. Seitlich zeigt sich ein stattliches SUV mit einer Länge von 4,87 Metern, einer Höhe von 1,66 Metern und einem Radstand von 2,96 Metern.

Am Heck fällt die steil abfallende Form auf, die trotz leicht coupéhafter Linie klar auf maximalen Stauraum ausgelegt ist. LED-Rückleuchten, ein markanter Dachspoiler und die typische Skoda-Klarheit im Design runden den Eindruck ab. Ein grosses Glasdach sowie die klassische, wenn auch nicht jedermanns Lieblingslösung, Haifischflossenantenne sind ebenfalls erkennbar.

Welche Antriebe und Batterien stehen zur Wahl?

Skoda geht beim Peaq einen erfreulich kundenfreundlichen Weg und bietet direkt zum Start mehrere Varianten an. Den Einstieg markiert der Peaq 60 mit Hinterradantrieb, 150 kW Leistung beziehungsweise 204 PS und einer Batterie mit 63 kWh brutto. Der Sprint auf 100 km/h gelingt in 8,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h. Die WLTP-Reichweite beträgt bis zu 460 Kilometer, geladen wird mit bis zu 160 kW, womit der Bereich von 10 auf 80 Prozent in rund 27 Minuten erreicht wird.

Darüber rangiert der Peaq 90 ebenfalls mit Hinterradantrieb. Hier stehen 210 kW beziehungsweise 286 PS zur Verfügung, kombiniert mit einer 91-kWh-Batterie. Die Beschleunigung verbessert sich auf 7,1 Sekunden, die Spitze liegt bei 180 km/h. Die Reichweite wächst deutlich, geladen wird mit bis zu 195 kW, ebenfalls in rund 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent.

Für alle, die mehr Traktion benötigen, kommt der Peak 90x mit Allradantrieb. Zwei Elektromotoren liefern gemeinsam 220 kW beziehungsweise 299 PS. Der Sprint gelingt in 6,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit bleibt bei 180 km/h. Die Reichweite liegt trotz Allrad bei bis zu 600 Kilometern, da der zweite Motor nur bei Bedarf zugeschaltet wird.

Škoda Peaq Video

Ein echtes Highlight kündigt sich bereits für 2027 an: eine RS-Variante, die den Peak noch einmal deutlich sportlicher positionieren dürfte.

Wie praktisch ist der Peaq im Alltag?

Typisch Skoda zeigt sich der Peaq vor allem im Detail durchdacht. Bereits vorne gibt es einen Frunk mit 37 Litern Volumen. Dieser ist sauber gedämmt und eignet sich hervorragend für Ladekabel oder kleinere Utensilien. Ein cleveres Detail ist die Möglichkeit, die Hutablage vorne zu verstauen.

Im Heck zeigt sich dann die eigentliche Stärke. Selbst als Siebensitzer bleiben bei aufgestellter dritter Sitzreihe noch 299 Liter Kofferraumvolumen. Klappt man die dritte Reihe um, wächst das Volumen auf bis zu 1010 Liter.

Dazu kommen doppelte Ladeböden, versteckte Fächer, stabile Verzurrmöglichkeiten und die bekannten Simply-Clever-Lösungen wie Befestigungsclips. Steckdosen mit 12 Volt sowie ein zusätzlicher 230-Volt-Anschluss erweitern die Alltagstauglichkeit deutlich.

Auch die Sitzkonfiguration überzeugt. Die zweite Reihe ist verschiebbar und in der Neigung verstellbar, die dritte Reihe bietet selbst für grössere Personen überraschend ordentliche Platzverhältnisse. USB-C-Anschlüsse und eigene Ablagen machen auch lange Fahrten angenehmer.

Wie ist der Innenraum gestaltet?

Der Innenraum folgt der bekannten Skoda-Linie, kombiniert aber neue Technik mit praktischen Lösungen. Ein grosses, vertikal ausgerichtetes Infotainment-Display bildet das Zentrum, ergänzt durch ein optionales Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktion.

Die Mittelkonsole bietet mehrere Ebenen für zusätzlichen Stauraum, die Sitze sind bequem ausgelegt und vielfältig einstellbar. Drei-Zonen-Klimaautomatik, Sitzheizung im Fond und mehrere Isofix-Punkte unterstreichen den Familienanspruch. Insgesamt entsteht ein Innenraum, der weniger auf Show, sondern klar auf Funktion und Alltag ausgelegt ist.

Škoda Peaq Fotos

Wie fährt sich der Škoda Peaq?

Erste Fahreindrücke mit dem Vorserienmodell zeigen ein überraschend ausgewogenes Gesamtbild. Das Fahrwerk wirkt komfortabel, ohne schwammig zu sein, und filtert Unebenheiten sauber weg. Gleichzeitig bleibt das Fahrzeug stabil und zeigt nur geringe Wankbewegungen.

Die Hinterradantriebsvariante mit 210 kW liefert jederzeit ausreichend Leistung und sorgt für souveräne Zwischenspurts. Gerade auf der Autobahn zeigt sich der Antrieb als angenehme Kombination aus Effizienz und Dynamik.

Die Assistenzsysteme arbeiten auf gewohnt hohem Niveau des VW-Konzerns und unterstützen zuverlässig bei Spurführung und Tempo. Zwei Rekuperationsstufen stehen zur Verfügung, wobei hier noch Potenzial für feinere Abstufungen besteht.

Trotz seiner Grösse bleibt der Peak gut beherrschbar, auch wenn eine optionale Hinterachslenkung das Gesamtpaket noch weiter abrunden würde.

Was kostet der Škoda Peaq und wie ist die Einordnung?

Preislich startet der Peak 60 voraussichtlich bei rund 50.000 Euro und liegt damit auf Augenhöhe mit vergleichbaren Verbrenner-SUVs wie dem Kodiaq. Der Peak 90 dürfte im mittleren 50.000-Euro-Bereich starten, während der Allradler knapp unter 60.000 Euro bleiben soll.

Damit zeigt sich klar: Elektromobilität rückt in dieser Klasse zunehmend in realistische Preisregionen vor.

Was bleibt vom Škoda Peaq?

Der erste Eindruck ist eindeutig. Der Peaq setzt weniger auf Effekthascherei, sondern auf ein durchdachtes Gesamtpaket. Viel Platz, hohe Variabilität, moderne Technik und solide Fahrleistungen ergeben ein Elektro-SUV, das genau den Nerv vieler Familien treffen dürfte.

Wenn Skoda die gezeigten Ansätze bis zur Serie sauber umsetzt, könnte der Peaq eines der spannendsten Elektro-SUVs seiner Klasse werden.

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