Der Skoda Kodiaq PHEV ist eines dieser Fahrzeuge, bei denen die Grundidee sofort verständlich ist. Ein großes SUV mit viel Platz, hoher Alltagstauglichkeit, klassischem Verbrennungsmotor für die Langstrecke und einem kräftigen Elektroantrieb für den täglichen Pendelverkehr. Genau diese Mischung soll der neue Skoda Kodiaq iV liefern. Bis zu 119 Kilometer elektrische Reichweite nach WLTP stehen im Datenblatt, dazu ein 1,5-Liter-Vierzylinder-Ottomotor, ein Elektromotor im DSG-Getriebe und eine Systemleistung von 150 kW, also 204 PS.
Damit richtet sich der Skoda Kodiaq PHEV an all jene, die im Alltag elektrisch fahren möchten, aber auf langen Strecken weiterhin die Flexibilität eines Benziners schätzen. Ein klassischer Kompromiss also, aber einer, der in diesem Fall erstaunlich gut funktioniert.
Wie sieht der Skoda Kodiaq PHEV von außen aus?
Optisch bleibt der neue Skoda Kodiaq seiner Linie treu. Er ist kein extrovertierter Design-Ausreißer, sondern ein großes, sauber gezeichnetes Familien-SUV mit markanter Front, klaren Flächen und ordentlicher Präsenz. Gerade in der hier gefahrenen Sportline wirkt der Kodiaq durch die Kombination aus Mittelblau-Metallic, schwarz glänzenden Akzenten und Privacy-Verglasung durchaus stattlich.
Vorn sitzt der klassische Kühlergrill, der beim Plug-in-Hybrid weiterhin seine Funktion erfüllt, schließlich arbeitet unter der Haube auch ein Verbrennungsmotor. Dazu kommen Matrix-LED-Scheinwerfer, die für sehr gutes Licht sorgen sollen, sowie aerodynamisch optimierte Details wie Aircurtains an der Front. Auch die Felgen sind auf Effizienz getrimmt, wirken in der Sportline allerdings fast etwas brav. Das passt zum Charakter des Autos, nimmt der sportlichen Ausstattungslinie aber ein wenig Biss.
Mit 4,75 Metern Länge, 1,86 Metern Breite ohne Außenspiegel, 2,13 Metern Breite mit Außenspiegeln und 1,68 Metern Höhe ist der Kodiaq ein ausgewachsenes SUV. Der Radstand beträgt 2,79 Meter, der Wendekreis liegt bei 11,20 Metern. Das ist für diese Fahrzeuggröße absolut in Ordnung und macht sich später auch beim Rangieren positiv bemerkbar.
Am Heck zeigt sich der Kodiaq konventionell und aufgeräumt. Die LED-Rückleuchten stehen ihm gut, die angedeuteten Auspuffelemente wirken eher wie ein Design-Zitat als wie ein echter technischer Hinweis. Die Haifischflosse auf dem Dach bleibt Geschmackssache. Auch der Heckscheibenwischer hätte optisch schöner in den Dachkantenspoiler integriert werden können. Das hätte die Linie am Heck noch sauberer wirken lassen.
Was steckt technisch im Skoda Kodiaq PHEV?
Unter der Fronthaube arbeitet ein 1,5-Liter-Vierzylinder-Ottomotor mit 110 kW, also 150 PS. Ergänzt wird er durch einen Elektromotor mit 85 kW, also 116 PS. Der Elektromotor sitzt im Bereich des DSG-Getriebes und liefert 330 Newtonmeter Drehmoment. Die Systemleistung beträgt 150 kW, also 204 PS.
Der Benziner stellt 250 Newtonmeter bereit, der Elektromotor sorgt vor allem im Alltag für den spontanen Antritt. Von 0 auf 100 km/h soll der Kodiaq PHEV laut Werksangabe in 8,4 Sekunden beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 210 km/h. Im Test wurden bei eigenen Messungen 10,13 Sekunden und 10,10 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h ermittelt. Das ist langsamer als die Werksangabe, für ein großes SUV mit einem Leergewicht von 1.970 Kilogramm aber immer noch völlig ausreichend.
Der Akku fasst brutto 25 kWh, netto stehen 19,7 kWh zur Verfügung. Geladen wird dreiphasig mit 11 kW Wechselstrom. Besonders erfreulich ist die DC-Schnellladefähigkeit. Bis zu 40 kW sind möglich, der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent soll rund 24 Minuten dauern. Das ist für einen Plug-in-Hybrid ein echter Pluspunkt, denn viele PHEV-Modelle verzichten komplett auf Gleichstromladen. Gerade auf längeren Strecken kann der Kodiaq dadurch während einer Pause wieder elektrische Energie aufnehmen und anschließend effizienter weiterfahren.
Der Tank fasst 45 Liter Benzin. Damit bleibt der Kodiaq auch dann langstreckentauglich, wenn der Akku leer ist oder keine Lademöglichkeit zur Verfügung steht.
Wie praktisch ist der Kofferraum?
Beim Kofferraum zeigt Skoda wieder einmal, warum die Marke bei Familien und Vielfahrern so beliebt ist. Der Skoda Kodiaq PHEV bietet 745 Liter Gepäckraumvolumen. Wird die Rücksitzbank umgelegt, wächst das Ladevolumen auf bis zu 1.945 Liter. Die Rückbank ist im Verhältnis 40:20:40 teilbar, was vor allem bei langen Gegenständen praktisch ist. Ski, Latten, schmale Möbelstücke oder anderes sperriges Gepäck lassen sich so transportieren, ohne direkt die komplette Rückbank flachlegen zu müssen.
Die Hutablage läuft sauber in Schienen und lässt sich leicht bedienen. Der Kofferraum ist ordentlich ausgekleidet, links und rechts gibt es praktische Fächer, Netze und zusätzliche Ablagemöglichkeiten. Unter dem Ladeboden befindet sich ein großes Fach, in dem Ladekabel, kleinere Taschen oder weiteres Zubehör verschwinden können. Ein Frunk unter der vorderen Haube fehlt, was bei einem Plug-in-Hybrid mit Verbrennungsmotor allerdings nicht überrascht.
Die Rücksitze lassen sich vom Kofferraum aus entriegeln. Die Federvorspannung reicht allerdings nicht immer aus, um die Lehnen komplett selbstständig in die Endposition zu bringen. Da muss gelegentlich noch per Hand nachgeholfen werden. Das ist kein Drama, aber eben auch nicht ganz so elegant, wie man es sich wünschen würde.
Die Dachlast liegt bei 75 Kilogramm. Optional gibt es eine Anhängerkupplung. Die gebremste Anhängelast beträgt 1,8 Tonnen bei 12 Prozent Steigung, ungebremst sind 750 Kilogramm möglich. Die Stützlast liegt bei 100 Kilogramm. Damit eignet sich der Kodiaq PHEV auch gut für Fahrradträger mit E-Bikes.
Wie hochwertig wirkt der Innenraum?
Der Innenraum ist eine der großen Stärken des Skoda Kodiaq PHEV. Gerade in der Sportline wirkt das Cockpit modern, sauber verarbeitet und angenehm hochwertig. Vor dem Fahrer sitzt ein digitales Kombiinstrument, ergänzt durch ein Head-up-Display, das wichtige Informationen direkt in die Windschutzscheibe projiziert. Das reduziert Ablenkung und passt gut zum komfortorientierten Charakter des Fahrzeugs.
Skoda Kodiaq PHEV Test-Video
Das Lenkrad liegt gut in der Hand, ist griffig, perforiert und sportlich gestaltet. Besonders angenehm: Skoda verzichtet nicht komplett auf klassische Bedienung. Es gibt ein Laut-leise-Drehrad am Lenkrad, echte Tasten für wichtige Funktionen und eine separate Klimabedienung. Temperatur, Lüftung, Frontscheibenbelüftung und Heckscheibenheizung lassen sich schnell bedienen, ohne tief durch Touch-Menüs zu wischen. Genau so sollte es in einem modernen Auto sein.
Das zentrale Infotainment arbeitet mit einer klaren Kachelstruktur und wirkt optisch wie ein großes Tablet. Die Sprachassistentin Laura ist ebenfalls an Bord. Navigation, Fahrzeugfunktionen, Medien und Smartphone-Anbindung sind sauber integriert. Apple CarPlay funktioniert kabellos oder kabelgebunden und fügt sich gut in die breite Displayfläche ein.
Auch bei den Ablagen zeigt Skoda seine typische Alltagsintelligenz. Es gibt zwei USB-C-Anschlüsse vorne, eine gekühlte induktive Ladeschale für zwei Smartphones, mehrere Fächer, ein großes Fach unter der verschiebbaren Mittelarmlehne und kleine Detaillösungen wie Kartenhalter oder Münzfächer. Nicht alles ist perfekt. Einzelne Ablagen könnten stärker gummiert sein, damit Gegenstände nicht hin und her rutschen. Auch die Becherhalter wirken etwas knapp dimensioniert. Insgesamt bleibt der Innenraum aber sehr durchdacht.
Der Materialmix überzeugt. Mikrofaser, weiche Kunststoffe, saubere Nähte und sportliche Akzente sorgen für ein hochwertiges Ambiente. Erst weiter unten findet sich härterer Kunststoff. Das ist in dieser Klasse normal, fällt im Kodiaq aber weniger negativ auf, weil die wichtigen Kontaktflächen ordentlich gemacht sind.
Wie sitzt man vorne und hinten?
Die Sportsitze der Sportline passen sehr gut zum Fahrzeug. Sie bieten ordentlichen Seitenhalt, eine integrierte Kopfstütze, gute Unterstützung im Schulterbereich und eine ausziehbare Oberschenkelauflage. Gerade groß gewachsene Fahrer profitieren davon. Die elektrische Verstellung samt Lordosenstütze und Memory-Funktion erhöht den Komfort zusätzlich.
Vorne sitzt man luftig, bequem und mit guter Kopffreiheit. Auch mit optionalem Panorama-Glasschiebedach bleibt genügend Platz. Das Dach lässt sich öffnen und bringt Frischluft in den Innenraum. Die Verschattung ist kräftig, aber nicht komplett lichtdicht. Für Familien mit Kindern im Fond kann das relevant sein, wenn auf langen Strecken geschlafen werden soll.
Hinten zeigt der Kodiaq ebenfalls seine Familienqualitäten. Bei 1,85 Meter Körpergröße bleibt hinter einem entsprechend eingestellten Vordersitz noch ordentlich Knieraum. Die Füße passen gut unter den Vordersitz, die Kopffreiheit reicht auch mit Panoramadach aus. Integrierte Sonnenrollos in den hinteren Türen sind ein echtes Plus, besonders für Kinder.
In der zweiten Reihe gibt es Lüftungsdüsen, eine Drei-Zonen-Klimaautomatik, Sitzheizung für die äußeren Plätze, zwei USB-C-Anschlüsse und einen 12-Volt-Anschluss. Dazu kommen clevere Ablagen und eine Mittelarmlehne mit Becherhaltern. Isofix gibt es vorne auf dem Beifahrersitz und hinten auf den äußeren Plätzen. Damit ist der Kodiaq auch für Familien mit mehreren Kindersitzen gut vorbereitet.
Kleine Kritik gibt es am harten Kunststoff im Einstiegsbereich und an möglichen Klapperstellen im Bereich der Gurte. Das sind keine großen Schwächen, aber Punkte, die im Alltag auffallen können.
Wie fährt sich der Skoda Kodiaq PHEV elektrisch?
Im E-Modus fährt der Skoda Kodiaq PHEV angenehm leise, souverän und ausreichend kräftig. Der Elektromotor mit 85 kW reicht völlig, um in der Stadt, auf der Landstraße und auch auf der Autobahn mitzuschwimmen. Rein elektrisch sind Geschwindigkeiten um 130 km/h möglich, im Test sogar knapp darüber. Wer stärker beschleunigt oder höhere Geschwindigkeiten fahren möchte, aktiviert per Kickdown den Verbrennungsmotor.
Die elektrische Reichweite von bis zu 119 Kilometern nach WLTP ist für einen Plug-in-Hybrid sehr ordentlich. Damit lassen sich viele Pendelstrecken rein elektrisch erledigen. Wer täglich 30 bis 40 Kilometer fährt, muss je nach Fahrprofil nicht einmal jeden Tag laden. Wer zu Hause oder beim Arbeitgeber laden kann, schöpft das Konzept am besten aus. Besonders interessant wird der Kodiaq PHEV dann, wenn der Strom teilweise aus der eigenen Photovoltaikanlage kommt.
Der Verbrauch im reinen Elektrobetrieb lag während der Fahrt bei zügiger Nutzung teils bei 25,7 kWh pro 100 Kilometer. Bei ruhigerer Fahrweise wurden auch 18,6 kWh pro 100 Kilometer angezeigt. Für ein großes, schweres Plug-in-Hybrid-SUV sind das nachvollziehbare Werte. Ein reines Elektroauto dieser Größe kann effizienter sein, aber der Kodiaq muss eben zwei Antriebssysteme mit sich herumtragen.
Wie funktioniert der Hybridantrieb auf längeren Strecken?
Im Hybridmodus entscheidet das Fahrzeug selbst, wann der Verbrennungsmotor zugeschaltet wird und wann elektrisch gefahren wird. Genau hier liegt der Reiz eines guten Plug-in-Hybrids. In der Stadt und im Nahbereich fährt der Kodiaq möglichst elektrisch, auf längeren Strecken übernimmt der Benziner mehr Arbeit. Durch Rekuperation kann beim Verzögern Energie zurückgewonnen werden.
Rekuperation bedeutet, dass der Elektromotor beim Bremsen oder Rollen als Generator arbeitet und Bewegungsenergie wieder in elektrische Energie umwandelt. Die Rekuperationsstufen lassen sich unterschiedlich einstellen. Entweder übernimmt das Fahrzeug die Steuerung automatisch, oder es wird eine schwächere beziehungsweise stärkere Verzögerung gewählt. Das hilft, die elektrische Reichweite im Alltag besser auszunutzen.
Die offiziellen Verbrauchswerte von Plug-in-Hybriden sind grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen, weil sie stark vom elektrischen Fahranteil abhängen. Wer regelmäßig lädt, kann sehr sparsam unterwegs sein. Wer nie lädt, fährt im schlechtesten Fall ein schweres SUV mit zusätzlicher Hybridtechnik spazieren. Der Skoda Kodiaq PHEV belohnt also konsequentes Laden.
Skoda Kodiaq Plug-in-Hybrid Fotos
















Wie gut sind Fahrkomfort und Geräuschniveau?
Der Fahrkomfort gehört zu den positiven Überraschungen. Der Kodiaq PHEV fährt straff-komfortabel, bleibt stabil und wirkt trotz seiner Größe nicht schwammig. Bodenwellen, Kanaldeckel und schlechte Straßen werden sauber verarbeitet. Für ein großes SUV liegt er angenehm ruhig auf der Straße, ohne dabei unhandlich zu wirken.
Auch das Geräuschniveau überzeugt. Bei 50 km/h wurden etwa 55 bis 56 Dezibel gemessen, bei 70 km/h rund 59 Dezibel und bei 100 km/h etwa 62 Dezibel. Das passt zum Eindruck eines gut gedämmten Innenraums. Die Doppelverglasung mit Folie trägt ihren Teil dazu bei. Windgeräusche bleiben gering, der Verbrennungsmotor meldet sich nur bei stärkerer Leistungsanforderung deutlicher zu Wort.
Das optionale Canton-Soundsystem sorgt für guten Raumklang und macht den Kodiaq zusätzlich langstreckentauglich. Wer viel Musik hört, sollte diese Option zumindest in Betracht ziehen.
Wie schlagen sich Assistenzsysteme und Parkhilfen?
Der Skoda Kodiaq PHEV bietet moderne Assistenzsysteme, darunter Abstandsregeltempomat, Spurhalteassistent, Lenkassistent, Totwinkelassistent und Spurwechselwarnung. Der Travel Assist hält das Fahrzeug sauber in der Spur, die kapazitive Lenkraderkennung registriert bereits leichte Berührung. Drei Finger am Lenkrad reichen aus, damit das System erkennt, dass der Fahrer aufmerksam ist.
Der Abstandsregeltempomat arbeitet angenehm sanft. Die Verkehrszeichenerkennung übernimmt erkannte Geschwindigkeiten, allerdings nicht so vorausschauend, wie man es von neueren Systemen erwarten könnte. Eine wirklich prädiktive Regelung, die Tempolimits schon vor dem Schild einplant, wäre wünschenswert gewesen.
Einen teilautomatisierten Spurwechselassistenten, der den Spurwechsel selbstständig ausführt, bietet der getestete Kodiaq nicht. Der Totwinkel- und Spurwechselassistent warnt aber zuverlässig.
Beim Rangieren hilft der Wendekreis von 11,20 Metern. Dazu kommen Ultraschallsensoren rundum, ein 360-Grad-Kamerasystem, verschiedene Kameraansichten, Frontkamera, Rückfahrkamera, Anhängerhilfslinie und Park Assistant. Auch ein Trailer Assist ist verfügbar, der beim Rückwärtsfahren mit Anhänger unterstützt. Gerade bei einem SUV mit 1,8 Tonnen Anhängelast ist das mehr als nur ein nettes Extra.
Was kostet der Skoda Kodiaq PHEV?
Der Skoda Kodiaq PHEV startet bei 49.230 Euro. Die hier gefahrene Sportline liegt bei 53.630 Euro zuzüglich weiterer Optionen. Das ist ambitioniert, aber für einen großen Plug-in-Hybrid mit dieser Ausstattung, dieser Reichweite und dieser Ladefähigkeit nicht überraschend. Plug-in-Hybride sind teuer, weil sie zwei Antriebssysteme kombinieren: Verbrenner, Elektromotor, Hochvoltbatterie, Ladeelektronik und komplexe Steuerungstechnik.
Der Preis muss deshalb immer gegen das eigene Nutzungsprofil gerechnet werden. Wer regelmäßig lädt, viele Alltagsfahrten elektrisch erledigt, aber auf Langstrecken keinen reinen Stromer möchte, bekommt hier ein sehr rundes Paket. Wer ohnehin fast ausschließlich elektrisch fahren möchte und mit Ladepausen leben kann, sollte sich eher bei den rein elektrischen Skoda-Modellen umsehen.
Für wen passt der Skoda Kodiaq PHEV?
Der Skoda Kodiaq PHEV passt besonders gut zu Familien, Vielfahrern und Dienstwagennutzern, die im Alltag elektrisch fahren möchten, aber regelmäßig lange Strecken zurücklegen. Er bietet viel Platz, hohen Komfort, clevere Details, ordentlich Anhängelast und eine elektrische Reichweite, die viele tägliche Fahrprofile abdeckt.
Seine größte Stärke ist die Verbindung aus Elektro-Alltag und Verbrenner-Flexibilität. Seine größte Schwäche ist dieselbe wie bei fast allen Plug-in-Hybriden: Das Konzept funktioniert nur dann wirklich effizient, wenn der Akku regelmäßig geladen wird. Ohne Laden bleibt vom elektrischen Versprechen wenig übrig.
Bringen wir es auf den Punkt?
Der Skoda Kodiaq PHEV ist ein starkes Gesamtpaket. Er bietet bis zu 119 Kilometer elektrische Reichweite, 11 kW AC-Laden, 40 kW DC-Schnellladen, viel Platz, hohen Komfort, gute Verarbeitung und eine sehr praktische Karosserie. Der Kofferraum ist riesig, die zweite Reihe familientauglich, die Anhängelast ordentlich und der Fahrkomfort überzeugend.
Nicht perfekt sind die etwas bieder wirkenden Aero-Felgen, einige harte Kunststoffbereiche, die nicht vollständig selbstständig umklappenden Rücksitze und die nicht ganz prädiktive Geschwindigkeitsanpassung. Auch der Preis ist kein Schnäppchen. Doch unterm Strich zeigt der Kodiaq PHEV, wie sinnvoll ein Plug-in-Hybrid sein kann, wenn er richtig eingesetzt wird.
Der Skoda Kodiaq PHEV ist kein Ersatz für ein reines Elektroauto, aber eine sehr gute Brücke dorthin. Für Menschen, die täglich elektrisch fahren und auf langen Strecken maximale Flexibilität behalten möchten, ist er einer der spannendsten Plug-in-Hybride seiner Klasse.





















