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smart Concept #2: Der neue Elektro-Zweisitzer nimmt Gestalt an

Eigentlich stellen wir uns nur noch eine Frage: Wie nah ist smart am Comeback des klassischen Stadtflitzers? Der Hersteller bereitet die Rückkehr eines besonders kompakten Elektro-Zweisitzers vor. Bei einer exklusiven Veranstaltung in Rom hat die Marke das smart Concept #2 erstmals in Europa gezeigt und dabei neue Einblicke in Design, Innenraumkonzept und technische Basis des kommenden smart #2 gegeben. Die Wahl des Präsentationsortes war dabei kein Zufall. Die engen Straßen der italienischen Hauptstadt stehen sinnbildlich für genau jenes Umfeld, in dem ein kleiner smart seit jeher seine größten Stärken ausspielen konnte.

Mit dem smart Concept #2 will die Marke an die Geschichte des fortwo anknüpfen und das Konzept eines ultrakompakten Stadtfahrzeugs neu interpretieren. Mehr als zwei Millionen smart Fahrzeuge früherer Generationen sind weltweit noch im Einsatz, davon über 300.000 zugelassene smart fortwo allein in Deutschland. Städte wie Berlin, Hamburg oder München waren schon immer natürliche Lebensräume des kleinen Zweisitzers. Genau dort soll auch der kommende smart #2 wieder punkten.

Florian Nemitz, CEO smart Deutschland, spricht vom nächsten Kapitel in der Neugestaltung dieses ikonischen Fahrzeugkonzepts. Die eigens entwickelte ECA-Plattform bildet dabei das technologische Herzstück, während das Innenraumkonzept zeigen soll, wie sich kompakte Außenmaße mit einem modernen Raumgefühl verbinden lassen. Die Weltpremiere des Serienmodells ist für den Herbst angekündigt.

Was zeigt das smart Concept #2 beim Design?

Das smart Concept #2 gibt einen Ausblick auf die Designrichtung des kommenden smart #2. Die Proportionen, das zweifarbige Farbkonzept, die rahmenlosen Türen und die präzise ausgearbeiteten Oberflächen folgen laut smart dem Leitprinzip „Function becomes Fashion“. Gemeint ist damit, dass funktionale Lösungen nicht versteckt, sondern bewusst zum Teil der Designidentität werden.

Der Charakter des Fahrzeugs soll sich also aus dem ergeben, was es besonders gut kann. Beim smart #2 heißt das vor allem: möglichst viel Nutzen auf möglichst kleiner Fläche. Das Design bleibt damit eng mit dem ursprünglichen smart Gedanken verbunden, wirkt aber moderner, technischer und stärker auf ein hochwertiges Elektroauto zugeschnitten.

Was macht den Innenraum besonders?

Im Innenraum setzt smart auf eine offene Architektur, eine durchgehende Sitzbank und ein Cockpit nach dem S-Form-Prinzip. Diese Lösung soll den verfügbaren Raum effizient nutzen und gleichzeitig für eine klare Orientierung sorgen. Gerade bei einem ultrakompakten Fahrzeug ist das entscheidend, denn jeder Zentimeter muss sinnvoll eingesetzt werden.

Die durchgehende Sitzbank ist dabei mehr als ein optischer Verweis auf klassische Kleinwagenideen. Sie hebt die strikte Trennung zwischen Fahrer und Beifahrer auf und soll ein gemeinsames, offeneres Raumgefühl schaffen. smart beschreibt den Innenraum als großzügig, klar strukturiert und einladend, obwohl die Grundfläche des Fahrzeugs bewusst klein bleibt.

Das S-förmige Cockpit ist auf intuitive Bedienung und effiziente Raumnutzung ausgelegt. Die reduzierte Gestaltung soll nicht karg wirken, sondern den Innenraum leichter, übersichtlicher und hochwertiger machen. Damit verfolgt smart einen Ansatz, der gut zum urbanen Einsatz passt: wenig Platzbedarf außen, möglichst viel Nutzwert innen.

Welche Technik steckt unter dem kommenden smart #2?

Die technische Grundlage bildet die neu entwickelte Electric Compact Architecture, kurz ECA. Diese Plattform wurde speziell für ein ultrakompaktes, vollelektrisches Fahrzeug entwickelt. Sie soll urbane Agilität, intelligente Raumnutzung, Sicherheit und elektrische Alltagstauglichkeit miteinander verbinden.

Ein besonders wichtiger Wert ist der Wendekreis. Der kommende smart #2 soll von Bordstein zu Bordstein nur 6,95 Meter benötigen. Damit erreicht er das Niveau des letzten smart Zweisitzers und bleibt ein Fahrzeug, das vor allem in engen Innenstädten, Parkhäusern und schmalen Straßen seine Stärken ausspielen dürfte.

Die Architektur setzt auf kurze Überhänge, eine kompakte technische Anordnung und eine konsequente Auslegung auf den Elektroantrieb. Dadurch entsteht die Grundlage für das offene Innenraumkonzept. Gleichzeitig macht smart deutlich, dass der #2 nicht nur als reine Stadtlösung gedacht ist.

Wie weit soll der neue smart #2 fahren?

Für den kommenden smart #2 nennt smart eine Batterie mit 35,7 kWh als Zielwert. Die angestrebte Reichweite liegt bei rund 300 Kilometern nach WLTP, ist allerdings noch nicht zertifiziert. Für ein Fahrzeug dieser Größe wäre das ein bemerkenswerter Wert, weil der smart damit nicht nur für kurze Wege in der Stadt, sondern auch für Pendelstrecken und gelegentliche Ausflüge interessant werden könnte.
Auch beim Laden nennt smart bereits erste Zielwerte. Die DC-Schnellladung von 10 auf 80 Prozent soll in weniger als 20 Minuten möglich sein. Damit würde der kleine Elektro-Zweisitzer im Alltag deutlich flexibler werden als frühere Kleinstwagenkonzepte, die oft stark auf den reinen Stadtverkehr beschränkt waren.

Welche Rolle spielt die Tridion-Zelle?

Ein zentrales Thema bleibt die Sicherheit. smart entwickelt die bekannte Tridion-Zelle weiter und überträgt deren Prinzip auf die neue Generation des vollelektrischen Zweisitzers. Die Tridion-Zelle war schon beim ursprünglichen smart eines der prägenden Merkmale und stand für eine besonders stabile Sicherheitsstruktur bei sehr kompakten Außenmaßen.

Beim kommenden smart #2 soll diese Idee neu interpretiert werden. Ziel ist es, ein kleines Fahrzeug mit einer robusten Struktur und modernen Sicherheitsanforderungen zu verbinden. smart will damit zeigen, dass kompakte Abmessungen nicht automatisch Kompromisse beim Schutz der Insassen bedeuten müssen.

Warum ist der smart #2 für die Marke so wichtig?

Der kommende smart #2 könnte für die Marke eine besondere Rolle spielen. Nach den größeren Modellen smart #1, smart #3 und smart #5 kehrt smart mit dem #2 näher an den Ursprung der Marke zurück. Der ultrakompakte Zweisitzer war über Jahre das prägendste Modell der Marke und hatte in europäischen Städten eine klare Identität.

Mit dem Concept #2 zeigt smart nun, dass dieses Konzept in die elektrische Gegenwart übertragen werden soll. Entscheidend wird sein, ob das Serienmodell die Balance aus Kompaktheit, Reichweite, Ladeleistung, Sicherheit und Preis schafft. Die bisher genannten Eckdaten klingen vielversprechend. Besonders der kleine Wendekreis, die angepeilte WLTP-Reichweite von rund 300 Kilometern, die Schnellladung in unter 20 Minuten und die Rückkehr der Tridion-Zelle zeigen, dass smart den #2 nicht als nostalgisches Spielzeug versteht, sondern als ernst gemeintes Elektroauto für die Stadt.

Die Weltpremiere im Herbst dürfte damit zu einem der wichtigsten Termine für smart werden, auch diese wird in einer Metropole stattfinden. Kaum ein Modell steht so stark für die Geschichte der Marke wie ein kleiner Zweisitzer. Und kaum ein Segment braucht derzeit so dringend neue, bezahlbare und wirklich stadtgerechte Elektroautos.

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