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Test: 2026 Audi RS5 Limousine – besser als der Avant?

Der neue Audi RS5 e-Hybrid ist in zweifacher Hinsicht ein spannendes Auto. Zum einen markiert er einen Generationswechsel innerhalb der sportlichen Audi-Mittelklasse. Aus dem RS4 wird nun der RS5, aus der alten Logik mit klarer Trennung zwischen Limousine, Coupé und Avant wird ein moderneres Konzept, bei dem Audi den sportlichen Auftritt, die Alltagstauglichkeit und die Elektrifizierung neu zusammensetzt. Zum anderen ist die Limousine in diesem Fall nicht einfach nur die etwas unpraktischere Karosserieform neben dem Avant. Genau deshalb lohnt sich der eigene Blick auf diese Version.

Wir hatten den neuen Audi RS5 Avant bereits vorgestellt. Dort steht naturgemäß stärker der Nutzwert im Mittelpunkt, die klassische Kombi-Form, das große Ladeabteil und die Frage, ob ein elektrifizierter RS auch Familienauto, Reisewagen und Sportgerät in einem sein kann. Bei der Limousine verschiebt sich der Fokus. Sie wirkt optisch straffer, emotionaler und, zumindest nach unserem Eindruck, noch etwas spannender in der Raumwirkung. Sie ist nicht der vernünftigere RS5, sondern eher der elegantere, der schärfere und vielleicht auch der etwas bewusstere Gegenentwurf zum Avant.

Dabei muss man gleich am Anfang mit einem Missverständnis aufräumen. Limousine klingt nach klassischem Stufenheck, nach kleiner Kofferraumklappe und eingeschränkter Beladbarkeit. Genau das macht Audi hier aber nicht. Die RS5 Limousine sieht zwar wie eine sportliche Stufenhecklimousine aus, öffnet aber ihr Heck wie ein Sportback. Die große Klappe schwingt weit auf und macht den Zugang zum Gepäckraum erheblich praktischer, als es die Silhouette vermuten lässt. Dass Audi dieses Auto trotzdem Limousine nennt und nicht Sportback, darf man als Marketingentscheidung betrachten. Praktisch gesehen ist es aber ein echter Vorteil.

Was bedeutet RS bei Audi eigentlich und warum ist der RS5 historisch wichtig?

Die RS-Geschichte bei Audi begann 1994 mit dem RS2 Avant. Dieses Auto war damals nicht einfach nur ein schneller Kombi, sondern eine Ansage. Rennsporttechnik, Alltagstauglichkeit und Understatement wurden in einer Form zusammengebracht, die Audi bis heute prägt. Danach folgten unter anderem die RS4-Modelle, mal als Avant, mal auch als Limousine, später dann wieder sehr stark auf den Kombi fokussiert.

Mit dem neuen RS5 verändert Audi nun die Nomenklatur. Der frühere RS4 rückt gewissermaßen eine Nummer nach oben und wird zum RS5. Das passt zur neuen Modelllogik, aber es verändert auch die Erwartungshaltung. Ein RS5 muss heute nicht mehr nur ein starker Verbrenner mit viel Grip sein. Er muss erklären, warum Performance in Zeiten elektrifizierter Antriebe noch faszinierend sein kann. Er muss zeigen, dass ein Plug-in-Hybrid nicht automatisch ein Kompromiss ist. Und er muss glaubhaft machen, dass elektrische Unterstützung nicht nur dem Verbrauch dient, sondern auch der Fahrdynamik.

Genau hier setzt die Audi RS5 e-Hybrid Limousine an. Sie nutzt ihre Elektrifizierung nicht als grünes Feigenblatt, sondern als zusätzlichen Performance-Baustein. Das ist wichtig, denn die Zielgruppe eines solchen Autos erwartet nicht nur niedrige Verbrauchswerte auf dem Papier. Sie erwartet Druck, Reaktion, Sound, Traktion, Bremse, Präzision und dieses besondere Gefühl, dass ein Auto jederzeit mehr kann, als man im Alltag abrufen darf.

Audi RS5 Limousine Test

Wie tritt die Audi RS5 e-Hybrid Limousine optisch auf?

Unser Fahrzeug stand in Progressive Red da, kombiniert mit schwarz glänzenden Akzenten. Und diese Kombination passt ausgesprochen gut zur Limousine. Der Kühlergrill, die Audi-Ringe, die Air Curtains und weitere Details sind in Schwarz gehalten und geben der Front eine deutlich aggressivere Wirkung. Die Air Curtains dienen dabei nicht nur der Show, sondern sollen die Luft gezielt um die vorderen Radhäuser leiten. Das ist ein typisches Detail moderner Performance-Aerodynamik. Es geht nicht mehr nur darum, dass ein Auto böse aussieht. Es soll bei Tempo auch sauberer durch die Luft schneiden und zugleich die Radhäuser aerodynamisch beruhigen.

Auffällig ist das LED-Tagfahrlichtdesign in Racing-Flag-Optik. Dieses Lichtbild bringt genau jene Portion Inszenierung, die ein moderner RS braucht. Darunter sitzen Matrix-LED-Scheinwerfer, die Teilbereiche der Straße ausleuchten können, ohne den Gegenverkehr zu blenden. Das ist nicht nur ein Komfortthema, sondern auch ein Sicherheitsgewinn, vor allem auf Landstraßen und bei wechselnden Lichtverhältnissen.

Seitlich fallen die großen Räder ins Auge. Unser Fahrzeug stand auf 21-Zoll-Felgen im RS-Design, schwarz glänzend lackiert. Dahinter sitzt die Keramikbremsanlage mit farblich zur Außenfarbe passenden Bremssätteln. Das mag nach einem Detail klingen, ist aber genau jene Art von visueller Konsequenz, die bei einem Auto dieser Preisklasse wichtig ist. Bei einem RS kauft man nicht nur Leistung. Man kauft auch die kleinen Dinge, die das Auto besonders machen. Dazu gehört auch die kleine schwarz glänzende Leiste am Türgriff, die dem Auftritt noch einmal einen feinen Akzent gibt.

Warum ist das Heck der Limousine besonders gelungen?

Das Heck ist bei der Audi RS5 e-Hybrid Limousine einer der stärksten Punkte. Die Karosserie ist gegenüber dem Basismodell des A5 um neun Zentimeter verbreitert. Das sieht man besonders am hinteren Bereich. Die Limousine steht dadurch satt auf der Straße, wirkt breit, muskulös und ernsthaft. Unterstützt wird dieser Eindruck durch die Mischbereifung mit 285er Reifen hinten auf 21-Zoll-Rädern. Das ist kein dezenter Auftritt, aber es passt zum Anspruch.

Die Rückleuchten greifen das Flaggenmotiv des Tagfahrlichts wieder auf. Interessant ist dabei die Sicherheitsfunktion: Nähert sich jemand dem Fahrzeug, verändert sich die Leuchtgrafik. Das ist optisch auffällig und zugleich eine clevere Schutzfunktion, gerade für Fußgänger. Solche Details zeigen, dass Lichtdesign heute nicht nur Design ist, sondern Kommunikation.

Nicht alles ist perfekt. Die große Haifischflosse auf dem Dach fällt deutlich auf, vor allem weil sie in Schwarz glänzend ausgeführt ist. In Wagenfarbe hätte sie sich harmonischer eingefügt. So wirkt sie etwas zu präsent. Dafür gefällt der kleine Heckkantenspoiler deutlich besser. Er ist kein riesiger Flügel, sondern eine dezente Abrisskante, die optisch zur Limousine passt und aerodynamisch zusätzlichen Anpressdruck liefern soll.

Mit dem RS-Sportpaket kommt zudem die Sportabgasanlage ins Spiel. Die Klappen können öffnen und schließen, wodurch der RS5 je nach Fahrmodus deutlich mehr akustische Präsenz entwickelt. Das ist gerade bei einem elektrifizierten Performance-Modell interessant, denn der Audi kann leise losrollen, aber eben auch sehr klar zeigen, dass unter der Haube weiterhin ein starker Sechszylinder arbeitet.

2026 Audi RS5 Limousine Fotos

Welche Abmessungen bringt die Audi RS5 e-Hybrid Limousine mit?

Die Audi RS5 e-Hybrid Limousine ist 4,90 Meter lang. Der Radstand beträgt 2,90 Meter. In der Breite kommt sie inklusive Außenspiegel auf 2,10 Meter, in der Höhe auf 1,43 Meter. Damit ist sie etwas flacher als der Avant. Genau das merkt man ihrer optischen Wirkung an. Die Limousine duckt sich stärker, wirkt gestreckter und weniger nutzwertbetont.

Das Leergewicht liegt bei 2.430 Kilogramm. Damit ist die Limousine rund 15 Kilogramm leichter als der Avant. Leicht ist sie damit natürlich nicht. 2,43 Tonnen sind eine Ansage, und man sollte bei aller Begeisterung für Leistung und Elektrifizierung nicht so tun, als sei das ein filigranes Sportgerät. Es ist ein hochkomplexes, schweres Performance-Fahrzeug mit Plug-in-Hybridtechnik, großem Akku, starkem Verbrenner, Elektromotor, Allradantrieb und umfangreicher Ausstattung.

Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 2.905 Kilogramm. Diese Zahl zeigt ebenfalls, in welcher Klasse dieses Auto unterwegs ist. Der RS5 ist keine klassische Sportlimousine alter Schule, sondern ein moderner Hochleistungs-Gran-Turismo mit sehr viel Technik an Bord.

Was steckt unter der Haube der RS5 e-Hybrid Limousine?

Herzstück des Audi RS5 e-Hybrid ist ein 2,9-Liter-Sechszylinder. Der Verbrennungsmotor leistet allein 375 kW, also 509 PS, zwischen 6.300 und 6.800 Umdrehungen pro Minute. Das maximale Drehmoment des Verbrenners beträgt 600 Newtonmeter und liegt zwischen 2.000 und 5.000 Umdrehungen an der Kurbelwelle an. Gegenüber der vorherigen Auslegung wurde der Verbrenner deutlich optimiert und legt um 44 kW beziehungsweise 60 PS zu.

Dazu kommt ein Elektromotor mit 130 kW, also 177 PS. Dieser E-Motor sitzt zwischen Verbrennungsmotor und Getriebe und liefert allein 460 Newtonmeter Drehmoment. Gemeinsam ergibt das eine Systemleistung von 470 kW, also 639 PS. Das Systemdrehmoment liegt bei 825 Newtonmetern. Diese Zahlen machen klar, dass die Elektrifizierung hier nicht als Alibi im Fahrzeug steckt. Der E-Motor ist ein echter Kraftlieferant und verändert das Fahrgefühl deutlich.

Die Kraft wird über eine Achtgang-Tiptronic übertragen. Dabei handelt es sich um ein Wandlergetriebe, das in diesem Fall hybridisch eingebunden ist. Dazu kommt der permanente quattro-Allradantrieb mit selbstsperrendem Mittendifferenzial. Das ist wichtig, denn bei dieser Leistung geht es nicht nur darum, wie viel Kraft vorhanden ist. Entscheidend ist, wie sauber sie auf die Straße kommt.

Warum ist der Plug-in-Hybrid im RS5 nicht nur eine Verbrauchslösung?

Bei vielen Plug-in-Hybriden steht die Frage im Raum, ob die Elektrifizierung wirklich sinnvoll genutzt wird oder ob sie nur dem Prüfzyklus dient. Beim Audi RS5 e-Hybrid ist die Antwort differenzierter. Ja, der RS5 kann rein elektrisch fahren. Ja, er kann im Alltag den Verbrauch massiv senken, wenn der Akku regelmäßig geladen wird. Aber Audi richtet das System in erster Linie auf Performance aus.

Die Lithium-Ionen-Batterie besitzt 25,9 kWh brutto und 22 kWh netto nutzbare Kapazität. Sie sitzt hinten unter dem Kofferraum über der Hinterachse. Das kostet zwar Kofferraumvolumen, hilft aber bei der Gewichtsverteilung. Gleichzeitig speist die Batterie nicht nur den Elektromotor, sondern spielt auch für die Fahrdynamik eine wichtige Rolle.

Je nach Fahrmodus hält das System bewusst Energie im Akku zurück, damit die volle Performance jederzeit abrufbar bleibt. In bestimmten RS-Modi bleibt der Ladezustand bei etwa 90 Prozent, damit Elektromotor und Verbrenner gemeinsam ihre maximale Kraft entfalten können. Das ist eine ganz andere Philosophie als bei einem Hybrid, der nur möglichst sparsam durch den Alltag rollen soll.

Die Boost-Taste bringt die Sache auf den Punkt. Für zehn Sekunden stehen die maximale Systemleistung von 639 PS und 825 Newtonmeter zur Verfügung. Das Auto schaltet zurück, der Antrieb spannt sich an und die Limousine schiebt mit einer Vehemenz nach vorne, die deutlich macht, warum der E-Motor in diesem Fahrzeug so wichtig ist. Er überbrückt nicht nur Lücken. Er verdichtet den gesamten Antritt.

Wie weit fährt die RS5 Limousine rein elektrisch?

Die Audi RS5 e-Hybrid Limousine soll nach WLTP bis zu 78 bis 84 Kilometer rein elektrisch fahren. Innerstädtisch sind bis zu 87 Kilometer möglich. Rein elektrisch erreicht das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h. Für ein Performance-Auto dieser Klasse ist das ein entscheidender Punkt, denn damit kann man einen großen Teil des Alltags tatsächlich lokal emissionsfrei zurücklegen.
Gerade für E-Auto-Fahrer und jene, die es werden wollen, ist das interessant. Wer zu Hause laden kann, vielleicht sogar mit eigener Photovoltaikanlage, kann viele Alltagsfahrten mit eigenem Strom erledigen. Morgens leise aus der Tiefgarage rollen, innerorts ohne Verbrenner unterwegs sein, im Pendelverkehr elektrisch fahren und trotzdem für die lange Reise oder die sportliche Landstraße den Sechszylinder an Bord haben. Genau darin liegt die Faszination dieses Konzepts.

Man muss aber ehrlich bleiben. Der RS5 ist kein reines Elektroauto und auch kein Effizienzwunder, sobald der Akku leer ist. Der Tankinhalt beträgt rund 48 Liter. Bei entladener Batterie gibt Audi einen WLTP-Verbrauch von 9,5 bis 10 Liter auf 100 Kilometer an. Dann landet das Fahrzeug in der CO2-Klasse G. Das ist die nüchterne Seite der Wahrheit. Wer den Akku nicht lädt, fährt einen schweren, sehr starken Verbrenner mit zusätzlicher Hybridtechnik spazieren und verschenkt einen wesentlichen Teil des Konzepts.

Was verbraucht die Audi RS5 e-Hybrid Limousine in der Praxis?

Auf unserer gefahrenen Strecke zeigte der Bordcomputer nach 33,6 Kilometern einen Benzinverbrauch von 6,2 Liter je 100 Kilometer und zusätzlich 18,9 kWh je 100 Kilometer. Das ist deshalb interessant, weil in dieser Strecke nicht nur gemütliches Rollen enthalten war. Es gab auch dynamische Abschnitte, Beschleunigungen, eine Handlingstrecke und die bewusste Demonstration der Performance.

Genau hier zeigt sich der Reiz des Systems. Natürlich ist ein RS5 e-Hybrid kein Sparmeister im klassischen Sinn. Aber im Vergleich zu früheren RS4- und RS5-Generationen ist es bemerkenswert, wenn man mit einem 639-PS-Fahrzeug unter bestimmten Bedingungen Verbrauchswerte sieht, die früher in dieser Performance-Klasse schlicht nicht denkbar gewesen wären.

Wer regelmäßig lädt, kann den Kraftstoffverbrauch deutlich drücken. Wer das Auto dagegen nur als Verbrenner fährt, wird die elektrischen Vorteile kaum nutzen. Das ist bei Plug-in-Hybriden grundsätzlich so, beim RS5 aber besonders wichtig. Dieses Fahrzeug belohnt aktive Nutzung der Technik. Es verlangt, dass man lädt, den EV-Modus nutzt und die Fahrmodi versteht. Dann wird aus dem schweren Performance-Hybrid ein erstaunlich vielseitiges Auto.

Wie fährt sich die Audi RS5 e-Hybrid Limousine auf der Handlingstrecke?

Auf der nassen Handlingstrecke in Saalfelden konnte der RS5 zeigen, dass er mehr ist als ein schneller Geradeausläufer. Im Dynamic-Modus und mit aktivierter sportlicher Abstimmung wirkt die Limousine sehr agil. Besonders spannend ist das Dynamic Torque Control System. Dabei handelt es sich um ein elektromechanisches Torque-Vectoring-System, das die Kraft gezielt verteilt und dadurch Agilität und Kontrollierbarkeit verbessern soll.

Das Ziel ist klar: Der RS5 soll beim Einlenken schnell reagieren, sich über den Gasstoß sauber eindrehen und trotzdem beherrschbar bleiben. Gerade bei Nässe ist das entscheidend. Ein Auto mit 639 PS und 825 Newtonmetern kann sehr schnell einschüchternd werden, wenn die Systeme nicht sauber arbeiten. Der RS5 vermittelt hier aber viel Vertrauen. Er lässt sich leicht quer bewegen, bleibt dabei aber kontrollierbar und wirkt nicht launisch.

Das ist einer der großen Unterschiede zwischen bloßer Leistung und guter Fahrdynamik. Ein starkes Auto zu bauen, ist heute relativ einfach. Ein schweres, elektrifiziertes Performance-Auto so abzustimmen, dass es gleichzeitig agil, präzise und vertrauenerweckend wirkt, ist deutlich schwieriger. Genau hier hat Audi offenbar viel Aufwand betrieben.

Wie fühlt sich der RS5 im Alltag an?

Im Alltag ist die elektrische Seite des RS5 fast noch faszinierender als die reine Performance. Bis 140 km/h rein elektrisch fahren zu können, verändert den Charakter des Autos deutlich. Man kann lautlos durch Ortschaften rollen, entspannt in der Stadt unterwegs sein und den Sechszylinder bewusst dann zuschalten, wenn man ihn wirklich haben möchte.

Der Wechsel in den Sportmodus funktioniert einfach über die RS-Taste. Dann schaltet sich der Verbrennungsmotor hinzu und die volle Leistung wird abrufbar. Über die Boost-Taste wird der maximale Schub für zehn Sekunden freigesetzt. Das ist nicht nur ein Gimmick, sondern fühlt sich tatsächlich nach einer Art konzentrierter Performance-Funktion an. Der RS5 bündelt dann alles, was er hat.
Besonders erfreulich ist, dass die Achtgang-Tiptronic im manuellen Modus den Fahrer ernst nimmt. Im RS-Modus bleibt das Getriebe im Begrenzer, statt eigenmächtig hochzuschalten. Das mögen manche im Alltag für unnötig halten, aber für sportliche Fahrer ist es wichtig. Wer manuell schaltet, möchte selbst entscheiden. Genau das macht ein Performance-Auto glaubwürdiger.

Wie gut bremst die Audi RS5 e-Hybrid Limousine?

Bei einem Fahrzeug mit dieser Leistung und diesem Gewicht ist die Bremse kein Nebenthema. Die RS5 Limousine bringt bereits in der Basis vorne 420 Millimeter große Bremsscheiben mit. Unser Fahrzeug war mit Keramikbremsanlage unterwegs. Bei starken Verzögerungen zeigt sich, dass diese Bremsanlage nicht nur optisch hinter den großen Rädern beeindruckt, sondern auch funktional notwendig ist.

Die Leistung des Antriebs ist nur die eine Seite. Wer schnell beschleunigt, muss auch schnell und stabil verzögern können. Gerade bei einem Fahrzeug mit 2.430 Kilogramm Leergewicht braucht es Reserven. Der RS5 vermittelt hier ein gutes Gefühl, weil Antrieb und Bremse zusammenpassen. Das Auto schiebt nicht nur brutal nach vorn, sondern kann auch entsprechend ernsthaft wieder eingefangen werden.

Wie praktisch ist der Kofferraum der Limousine?

Der Kofferraum ist einer der überraschendsten Punkte der Audi RS5 e-Hybrid Limousine. Auf dem Papier wirken 331 Liter zunächst nicht üppig. Das liegt auch daran, dass unter dem Ladeboden die 400-Volt-Batterie mit 22 kWh nutzbarer Energie sitzt. Einen doppelten Ladeboden wie beim A5 gibt es deshalb nicht. Unter der Abdeckung bleibt nur ein kleines Fach für das Bordwerkzeug.

In der Praxis hilft aber die große Heckklappe enorm. Sie öffnet weit und schafft einen Zugang, der eher an einen Sportback erinnert als an eine klassische Limousine. Der Gepäckraum ist hochwertig ausgekleidet, bietet Teppichboden, Verzurrösen, Beleuchtung und einen Haken für Einkaufstaschen. Die Hutablage lässt sich herausnehmen.

Die Rücksitzbank lässt sich flexibel umklappen. In der Mitte gibt es eine 20-Prozent-Durchlademöglichkeit, etwa für Ski oder lange Gegenstände. Dazu können 60 Prozent auf der Beifahrerseite und 40 Prozent auf der Fahrerseite umgelegt werden. Maximal entstehen so 1.170 Liter Ladevolumen. Für eine Limousine ist das sehr ordentlich. Es gibt zwar einen kleinen Absatz im Ladeboden, vermutlich bedingt durch die Batterieintegration, aber die Nutzbarkeit bleibt erstaunlich gut.

Kann die RS5 Limousine auch Anhänger ziehen?

Ja, und das ist ein wichtiger Punkt, weil Audi selbst der sportlichsten Variante eine gewisse Alltagstauglichkeit lässt. Optional ist eine Anhängerkupplung erhältlich. Die gebremste Anhängelast beträgt 1,9 Tonnen bei 12 Prozent Steigung. Ungebremst sind 750 Kilogramm möglich. Die Stützlast liegt bei 80 Kilogramm. Dazu kommt eine dynamische Dachlast von 90 Kilogramm.

Das macht die Limousine vielseitiger, als man es ihr auf den ersten Blick zutraut. Natürlich wird niemand einen RS5 e-Hybrid kaufen, weil er in erster Linie ein Zugfahrzeug sucht. Aber die Möglichkeit, einen Anhänger zu ziehen, Fahrräder zu transportieren oder zusätzliches Gepäck auf dem Dach zu montieren, passt zur Idee eines Performance-Alltagsautos.

Wie hochwertig wirkt der Innenraum?

Der Innenraum der Audi RS5 e-Hybrid Limousine ist sehr stark auf sportliche Hochwertigkeit ausgelegt. In den Türen finden sich gemaserte Kunststoffe, rote Nähte passend zur Außenfarbe, Mikrofaserflächen und eine weich unterpolsterte Armauflage. Das Ambientelicht greift die rote Farbwelt auf. Dazu kommt das Bang & Olufsen Soundsystem, das klanglich deutlich mehr bietet als das einfache Audi-Soundsystem.

Die Türverkleidung zeigt aber auch, dass nicht alles perfekt ist. Unten findet sich härterer Kunststoff mit Gummieinlage. Das ist praktisch, kann aber je nach Nutzung auch einmal Geräusche verursachen. Softclose gibt es nicht. Die Türen fallen dennoch satt ins Schloss.

Vorn dominiert das modernisierte Cockpit. Audi verabschiedet sich hier vom alten MMI-Gefühl und setzt auf ein zeitgemäßes Infotainment mit Kachelstruktur. Apps können ergänzt werden, YouTube ist möglich, Alexa ist als Sprachbedienung an Bord und für den Beifahrer gibt es ein eigenes Display. Gerade das Beifahrerdisplay wirkt modern und passt zu einem Fahrzeug, das nicht nur Fahrerauto, sondern auch Reiseauto sein will.

Welche Bedienungslösungen gefallen besonders?

Audi setzt im RS5 auf eine Mischung aus digitalen Flächen und wichtigen physischen Bedienelementen. Das ist gut, denn gerade bei einem sportlichen Auto muss man während der Fahrt zentrale Funktionen blind oder zumindest schnell erreichen können. Am Lenkrad gibt es Tasten und Drehräder. Links steuert man unter anderem die Displayansichten, rechts das Infotainment. Besonders wichtig sind die RS-Taste und die Boost-Taste.

Die RS-Taste schaltet durch die RS-Modi und öffnet das entsprechende Menü. Die Boost-Taste ruft für zehn Sekunden die maximale Systemleistung ab. Das passt zum Charakter des Autos, weil es Performance nicht irgendwo tief im Menü versteckt, sondern direkt ans Lenkrad holt.

Sehr erfreulich ist auch der klassische Drehregler für die Lautstärke, inklusive Skip-Funktion für Titel vor und zurück. Solche Details sind keineswegs banal. In modernen Fahrzeugen werden einfache Bedienfunktionen häufig unnötig digitalisiert. Hier zeigt Audi, dass moderne Technik und sinnvolle Haptik zusammengehen können.

Weniger schön ist die Klavierlackoptik im Bereich der Mittelkonsole. Sie sieht frisch geputzt edel aus, ist aber empfindlich für Fingerabdrücke und Kratzer. Audi weiß das offenbar selbst und legt ein Mikrofasertuch bei. Das ist charmant, löst das Grundproblem aber nicht.

Wie sitzt man vorne in der RS5 Limousine?

Die Sportsitze sind eines der Highlights. Sie bieten ausgeprägte Schulterpolster, kräftige Seitenwangen und eine klare Führung der Oberschenkel. Die Sitzauflage lässt sich verlängern, was gerade für größere Personen wichtig ist. Bezogen sind die Sitze mit weichem Nappaleder, Rautenstruktur und roter Absteppung. Dazu kommt ein farblich passender Gurt, der optisch sehr gut zum Progressive Red passt.
Die Ergonomie überzeugt. Lenksäule und Sitz lassen sich gut einstellen, die Rundumsicht ist für eine sportliche Limousine ordentlich und die Sitzposition passt zum Fahrzeugcharakter. Man sitzt integriert, aber nicht eingeklemmt. Dazu kommen Sitzheizung und Sitzbelüftung. Optional dürfte je nach Ausstattung auch eine Massagefunktion verfügbar sein, auch wenn unser Testwagen diese nicht hatte.

Das Head-up-Display ist ebenfalls stark. Es projiziert moderne Grafiken, Drehzahlmesser und relevante Informationen in die Windschutzscheibe. Dadurch muss der Fahrer deutlich seltener auf das Kombiinstrument schauen. Gerade bei dynamischer Fahrt ist das ein echter Vorteil.

Wie viel Platz bietet die RS5 Limousine im Fond?

Im Fond merkt man den Unterschied zum Avant. Der Einstieg gelingt gut, die Rücksitzbank ist ordentlich aufgepolstert und der Knieraum reicht für Erwachsene. Bei einer Körpergröße von 1,85 Meter bleibt hinter einem entsprechend eingestellten Vordersitz noch ungefähr eine Faust Luft. Die Füße lassen sich gut unter den Vordersitz schieben.

Die Kopffreiheit ist allerdings eingeschränkter als beim Avant. Das liegt an der abfallenden Dachlinie der Limousine. Wer häufig große Erwachsene im Fond mitnimmt, sollte diesen Punkt ernst nehmen. Für Kinder, Jugendliche oder durchschnittlich große Erwachsene passt das gut, aber der Avant bleibt hier naturgemäß der luftigere Begleiter.

Hinten gibt es zwei USB-C-Anschlüsse, Lüftungsdüsen und eine Dreizonen-Klimaautomatik. Das bedeutet, dass sich die Fondpassagiere eine Temperaturzone teilen müssen. Eine Vierzonen-Klimaautomatik gibt es hier nicht. Die Mittelarmlehne ist weich gepolstert, der Becherhalter sitzt allerdings mittig in der Armlehne. Das ist funktional, aber nicht ideal, weil der Becherhalter immer dort sitzt, wo man eigentlich den Arm ablegen möchte.

Positiv sind die Isofix-Punkte. Es gibt drei Isofix-Plätze, einmal auf dem Beifahrersitz und zweimal hinten. Die Abdeckungen sind sauber gelöst und sogar farblich passend gestaltet. Das ist genau jene Liebe zum Detail, die man bei einem RS erwartet.

Was bietet Audi Exclusive bei der RS5 Limousine?

Neben dem roten Fahrzeug konnten wir auch eine Audi-Exclusive-Version in einem blau-türkisen Farbton sehen. Dieses Fahrzeug zeigte, wie stark sich die RS5 Limousine individualisieren lässt. Glänzendes Carbon an den Schwellerbereichen, an den Außenspiegeln, am Heckkantenspoiler und im Diffusor wertet den Auftritt sichtbar auf.

Innen zeigte das Exclusive-Fahrzeug eine helle grau-weiße Ausstattung mit Alcantara und Leder. Dazu kamen Audi-Exclusive-Badges, spezielle Nähte, eine 12-Uhr-Markierung am Lenkrad und eine sehr edle Gesamtwirkung. Auch ein Glasdach war verbaut. Das bringt mehr Licht in den Innenraum und verändert das Raumgefühl deutlich.

Für Kunden in dieser Preisklasse ist Individualisierung ein wichtiges Thema. Der RS5 ist kein günstiges Auto, also soll er sich auch besonders anfühlen. Audi Exclusive macht aus der Limousine auf Wunsch fast ein Einzelstück. Das passt besonders gut zu dieser Karosserieform, weil sie weniger Nutzwertgerät und stärker emotionales Statement ist.

Wie laut ist die RS5 Limousine im Innenraum?

Die RS5 Limousine besitzt Doppelverglasung. Zwei Scheiben sind mit einer Folie verbunden, um Außengeräusche besser vom Innenraum fernzuhalten. Dazu kommt eine ordentliche Dämmung, wie man sie von Audi erwartet. Bei unseren Messungen lagen die Innengeräusche bei etwa 63 dB bei 50 km/h, bei 68 bis 70 dB bei 70 km/h und bei 71 bis 73 dB bei 100 km/h.

Diese Werte entstanden auf nasser Straße mit zusätzlichen Nebengeräuschen. Auf trockener Fahrbahn dürfte das Auto leiser wirken. Insgesamt ist der Kompromiss gelungen. Die RS5 Limousine ist kein flüsterleises Luxusauto, soll sie auch nicht sein. Sie muss noch etwas Sportlichkeit in den Innenraum lassen. Gleichzeitig bleibt sie auf der Straße komfortabel genug, um längere Strecken angenehm zu fahren.

Wie komfortabel reist man mit der Audi RS5 e-Hybrid Limousine?

Der Reisekomfort überrascht positiv. Trotz 21-Zoll-Rädern, sportlicher Abstimmung und breiter Bereifung kann die Limousine im Komfortmodus sehr angenehm fahren. Die adaptiven Dämpfer bieten eine gute Spreizung. Im komfortablen Setup wird der RS5 zum schnellen Cruiser, im Dynamic- oder RS-Modus zieht er die Zügel spürbar an.

Die Sitze tragen wesentlich zum Komfort bei. Sie sind straff, aber nicht unbequem. Sie halten den Körper gut, ohne auf langen Strecken zu nerven. Genau diese Balance ist bei einem Auto wie dem RS5 entscheidend. Zu weich würde nicht zum Anspruch passen, zu hart würde den Alltag ruinieren.

Für die Langstrecke kommen weitere Komfortmerkmale hinzu. Das moderne Infotainment, das Head-up-Display, das Beifahrerdisplay, das Bang & Olufsen Soundsystem, die Sitzbelüftung und die insgesamt gute Geräuschdämmung machen aus der Limousine ein sehr angenehmes Reiseauto. Mit drei oder vier Personen ist sie problemlos langstreckentauglich. Mit fünf Personen geht es auch, dann ist sie aber naturgemäß weniger großzügig.

Wie gut funktionieren die Assistenzsysteme?

Die Assistenzsysteme der Audi RS5 e-Hybrid Limousine arbeiten auf modernem Niveau. Besonders der prädiktive Abstandsregeltempomat überzeugt. Das System erkennt Tempolimits, reduziert die Geschwindigkeit passend zum Schild und beschleunigt nach Freigabe wieder selbstständig. Auf der Landstraße kann das sehr entspannend sein, vor allem wenn man häufig zwischen 70 und 100 km/h wechseln muss.

Der Lenkassistent hält das Fahrzeug weitgehend sauber in der Mitte der Spur. Auf kurvigen Landstraßen funktioniert das erstaunlich gut, auch wenn es natürlich ein teilautonomes System bleibt und der Fahrer jederzeit verantwortlich ist. Das kapazitive Lenkrad erkennt, ob der Fahrer aufmerksam bleibt. Solche Systeme sind nicht dafür gedacht, Verantwortung abzugeben, sondern sie sollen entlasten.
Gerade in einem leistungsstarken Auto ist diese Entlastung sinnvoll. Man fährt entspannter, bleibt näher an den Tempolimits und kann sich auf Verkehr und Umgebung konzentrieren. Für viele E-Auto-Fahrer, die gute Assistenzsysteme aus modernen Elektroautos gewohnt sind, ist das ein wichtiger Punkt. Der RS5 muss hier mithalten, und das tut er.

Warum passt der Elektroantrieb so gut zu einem RS?

Der elektrische Teil des Antriebs verändert den Charakter des RS5 stärker, als man zunächst denkt. Es geht nicht nur darum, ein paar Kilometer elektrisch fahren zu können. Es geht um die Art, wie das Auto zwei Welten verbindet. Im Alltag kann man leise, effizient und lokal emissionsfrei unterwegs sein. Auf der Landstraße oder Autobahn steht der Sechszylinder bereit. Beim Beschleunigen ergänzt der E-Motor den Verbrenner mit sofort verfügbarem Drehmoment.

Das ist für E-Auto-Fahrer besonders interessant. Wer die Spontanität eines Elektromotors kennt, weiß, wie angenehm unmittelbarer Schub sein kann. Im RS5 trifft diese Charakteristik auf die emotionale Seite eines starken Verbrenners. Das Ergebnis ist kein reines E-Auto-Erlebnis, aber ein sehr moderner Performance-Mix.

Gleichzeitig zeigt der RS5 auch, wo Plug-in-Hybride ehrlich betrachtet stehen. Sie sind nur dann sinnvoll, wenn sie geladen werden. Wer elektrisch fahren will, muss Strom nachladen. Wer das tut, bekommt ein faszinierend vielseitiges Auto. Wer das nicht tut, trägt viel zusätzliche Technik mit sich herum und landet bei entsprechend hohem Benzinverbrauch.

Was kostet die Audi RS5 e-Hybrid Limousine?

Die Audi RS5 e-Hybrid Limousine startet bei rund 106.000 Euro. Der Avant liegt bei rund 107.000 Euro. Das ist viel Geld, daran gibt es nichts zu beschönigen. Gleichzeitig bekommt man sehr viel Technik: 639 PS Systemleistung, Plug-in-Hybridantrieb, quattro, Achtgang-Tiptronic, starke Bremsanlage, moderne Assistenzsysteme, umfangreiche Displays, hohe Innenraumqualität und eine sehr eigenständige Performance-Abstimmung.

Trotzdem bleibt der Preis ein Punkt, der die Zielgruppe klar eingrenzt. Der RS5 ist kein Auto, das man sich schönrechnen sollte. Interessant könnten Leasing- oder Finanzierungskonditionen werden, aber grundsätzlich bewegt sich dieses Fahrzeug in einer Region, in der Emotion, Technikbegeisterung und Markenaffinität eine große Rolle spielen.

Für wen ist die Audi RS5 e-Hybrid Limousine die bessere Wahl als der Avant?

Die Limousine ist die richtige Wahl für alle, die den RS5 weniger als maximal praktischen Alltagskombi und stärker als sportliche, elegante Performance-Maschine sehen. Der Avant bietet mehr Nutzwert, mehr Kopffreiheit im Fond und vermutlich das logischere Paket für Familien, Hunde, Gepäck und den klassischen Audi-RS-Kombi-Mythos.

Die Limousine wirkt dagegen schärfer und emotionaler. Sie ist flacher, etwas leichter und optisch stärker auf Dynamik ausgerichtet. Gleichzeitig bleibt sie dank großer Heckklappe erstaunlich praktisch. Wer also den Avant nicht braucht, aber trotzdem nicht auf Alltagstauglichkeit verzichten will, findet hier eine sehr reizvolle Alternative.

Was ist das Fazit zur Audi RS5 e-Hybrid Limousine?

Die Audi RS5 e-Hybrid Limousine ist ein faszinierendes Auto, weil sie mehrere Dinge gleichzeitig sein will und erstaunlich viele davon tatsächlich schafft. Sie kann leise elektrisch durch den Alltag rollen, bis zu 140 km/h rein elektrisch fahren und bei regelmäßig geladenem Akku viele Alltagsstrecken ohne Verbrenner absolvieren. Sie kann aber auch auf Knopfdruck ihre 639 PS und 825 Newtonmeter abrufen, den Sechszylinder zuschalten und sich auf der Handlingstrecke erstaunlich agil bewegen.

Sie ist schwer, teuer und technisch komplex. Sie ist kein reines Elektroauto und kein klassischer Verbrenner alter Schule. Sie ist ein Performance-Plug-in-Hybrid, der seine Elektrifizierung nicht versteckt, sondern bewusst für Leistung, Traktion, Fahrdynamik und Alltagstauglichkeit nutzt.

Gerade deshalb passt sie zu einfach elektrisch. Nicht, weil sie die reine Lehre der Elektromobilität verkörpert. Sondern weil sie zeigt, wie elektrifizierte Performance heute aussehen kann, wenn ein Hersteller den E-Motor nicht nur als Verbrauchstrick begreift, sondern als festen Bestandteil des Fahrerlebnisses. Die Limousine ist dabei vielleicht nicht die vernünftigste RS5-Variante. Aber sie ist eine verdammt spannende.

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