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Test: Cupra Raval – Wie fährt sich der neue Spanier?

Cupra Raval Test

Mit dem Raval bringt CUPRA eines der wichtigsten Elektroautos der kommenden Jahre auf die Straße. Denn während viele Hersteller im Bereich kompakter Elektrofahrzeuge bislang entweder auf hohe Preise oder auf sehr konservatives Design setzen, versucht CUPRA genau diese Lücke mit einem emotional gezeichneten Kleinwagen zu schließen. Technisch basiert der Raval auf dem neuen MEB-Entry-Baukasten des Volkswagen-Konzerns und positioniert sich damit als sportlicher Bruder von Volkswagen ID. Polo und Skoda Epiq und das bringt natürlich dann auch die Preis-Politik mit sich.

Schon die Abmessungen zeigen sehr deutlich, wohin die Reise geht. Mit einer Länge von 4,05 Metern bleibt der CUPRA Raval angenehm kompakt für die Stadt, wirkt durch die breite Spur und die kurzen Überhänge aber deutlich erwachsener als klassische Kleinwagen. Die Breite liegt bei 1,78 Metern beziehungsweise exakt zwei Metern inklusive Außenspiegeln. Der Radstand von 2,60 Metern fällt für diese Fahrzeugklasse überraschend großzügig aus und ist ein klarer Hinweis darauf, dass die Elektroplattform ihre Vorteile beim Platzangebot ausspielen soll.

Auch beim Wendekreis zeigt sich der Raval alltagstauglich. Die 155-kW-Version kommt auf 10,9 Meter, die stärkere 166-kW-Variante auf 11 Meter. Gerade im urbanen Umfeld dürfte sich das bemerkbar machen, denn kompakte Elektroautos werden zunehmend nicht nur als Zweitwagen genutzt, sondern ersetzen in vielen Haushalten inzwischen das klassische Hauptfahrzeug.

Besonders spannend wird es beim Thema Raumangebot. Obwohl der Raval äußerlich eher kompakt wirkt, stehen 441 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung. Das ist für ein Fahrzeug dieser Klasse ein ausgesprochen starker Wert und liegt teilweise sogar auf dem Niveau größerer Kompaktfahrzeuge. Genau hier zeigt sich einer der größten Vorteile moderner Elektroplattformen: Der lange Radstand und die platzsparende Bauweise ermöglichen deutlich mehr Innenraum als bei vergleichbaren Verbrennern.

Welche Leistung bietet dieser Hot Hatch?

CUPRA bietet den Raval zunächst in zwei Leistungsstufen an. Bereits die Einstiegsversion liefert 155 kW beziehungsweise 211 PS und stemmt 290 Newtonmeter Drehmoment auf die Vorderachse. Die stärkere VZ-Version kommt auf 166 kW beziehungsweise 226 PS, ebenfalls mit 290 Newtonmetern Drehmoment.

Das klingt zunächst nach einer überschaubaren Differenz, journalistisch eingeordnet ist die stärkere VZ-Variante aber weniger als Reichweitenmodell gedacht, sondern vielmehr als emotionaler Hot-Hatch innerhalb der Elektro-Kleinwagenklasse. Mit einer Beschleunigung von 6,8 Sekunden auf 100 km/h bewegt sich der Raval VZ bereits in Bereichen, die früher klassischen GTI-Modellen vorbehalten waren. Selbst die kleinere Variante mit 7,1 Sekunden dürfte im Alltag bereits mehr als ausreichend Druck liefern.

Interessant ist dabei auch die Höchstgeschwindigkeit. Während viele kleinere Elektroautos früh elektronisch eingebremst werden, erlaubt CUPRA beim VZ immerhin bis zu 175 km/h. Die kleinere Version erreicht 160 km/h.

Wie alltagstauglich ist Batterie und Reichweite?

Beide Varianten nutzen eine Lithium-Ionen-Batterie mit 55 kWh brutto beziehungsweise 52 kWh netto nutzbarer Kapazität. Das klingt auf dem Papier zunächst nicht riesig, ehrlich betrachtet ist genau diese Batteriegröße aber vermutlich einer der cleversten Kompromisse des Fahrzeugs. Denn kleinere Akkus bedeuten weniger Gewicht, geringere Kosten und oft ein deutlich agileres Fahrverhalten. Gleichzeitig verspricht CUPRA je nach Variante bis zu 445 Kilometer WLTP-Reichweite. Selbst die sportlichere VZ-Version soll maximal bis zu 440 Kilometer schaffen. Innerorts sind laut WLTP sogar Werte von bis zu 580 Kilometern möglich.

Der Normverbrauch liegt je nach Modell zwischen 13,6 und 16,2 kWh pro 100 Kilometer. Das zeigt bereits, dass der Raval nicht nur emotional auftreten möchte, sondern offenbar auch beim Thema Effizienz ernst genommen werden will.

Wie schnell lädt der Raval?

Auch beim Laden positioniert sich der Raval modern. AC-seitig lädt das Fahrzeug serienmäßig mit bis zu 11 kW. Eine Vollladung von 0 auf 100 Prozent dauert laut CUPRA rund fünfeinhalb Stunden. Spannender dürfte für viele allerdings die DC-Ladeleistung sein. Hier sind bis zu 105 kW möglich. Den Bereich von 10 auf 80 Prozent soll der Raval in rund 24 Minuten absolvieren.

Rein technisch bewegt sich der Raval damit nicht auf 800-Volt-Niveau wie deutlich teurere Fahrzeuge, nüchtern betrachtet passt die Ladeleistung aber sehr gut zur Fahrzeugklasse. Entscheidend wird am Ende weniger die Peak-Leistung sein, sondern vielmehr die Frage, wie stabil das Fahrzeug diese Ladeleistung halten kann. Genau dort trennt sich im Alltag häufig die Theorie vom echten Langstreckenauto.

Warum dieser CUPRA für den Markt so wichtig werden könnte

Der Raval kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Der europäische Markt wartet seit Jahren auf ein bezahlbares Elektroauto, das nicht wie ein reines Vernunftsprodukt aussieht. CUPRA versucht hier offensichtlich, Design, Sportlichkeit und Alltag miteinander zu kombinieren.

Und genau deshalb dürfte dieses Fahrzeug weit mehr werden als nur ein weiterer Elektro-Kleinwagen im Konzernregal. Denn während viele Hersteller in dieser Klasse sparen, setzt CUPRA auf große Displays, ein auffälliges Design, Sportsitze, Lichtsignaturen und eine überraschend umfangreiche Serienausstattung. Gleichzeitig bleibt das Fahrzeug kompakt genug für europäische Innenstädte.

Was kostet der CUPRA Raval?

Beim Preis positioniert sich der CUPRA Raval genau dort, wo der Markt aktuell am spannendsten wird. Die Einstiegsversion mit 155 kW Leistung und 52-kWh-Batterie startet bei 34.790 Euro, während die stärkere VZ-Variante mit 226 PS mindestens 39.990 Euro kostet. Das ist ein durchaus mutiger Schritt, denn CUPRA versucht hier nicht, das billigste Elektroauto auf dem Markt anzubieten, sondern vielmehr ein emotionales und hochwertig wirkendes Fahrzeug in einem Preisbereich unterhalb vieler heutiger Kompakt-Elektroautos zu platzieren.

Betrachtet man die umfangreiche Serienausstattung mit großem 12,9-Zoll-Infotainment, Virtual Cockpit, LED-Lichtband, ACC, Sportsitzen, Full-Link-Integration inklusive Wireless Apple CarPlay und Android Auto sowie zahlreichen Assistenzsystemen, wirkt der Preis deutlich nachvollziehbarer als es die nackte Zahl zunächst vermuten lässt. Gleichzeitig zeigt der Raval aber auch sehr deutlich, wohin sich der europäische Elektroautomarkt entwickelt. Fahrzeuge unterhalb der 25.000-Euro-Grenze bleiben weiterhin rar, während Hersteller zunehmend versuchen, über Design, Technik und Emotionalität höhere Preise zu rechtfertigen. Genau deshalb wird spannend sein, ob der CUPRA Raval am Ende eher als sportlicher Lifestyle-Stromer wahrgenommen wird oder tatsächlich als elektrischer Nachfolger klassischer GTI- und Hot-Hatch-Konzepte und spannend bleibt auch welches Fahrzeug später die Nase in Sachen Absatz, der ID. Polo GTI oder dann doch der CUPRA Raval?!

Cupra Raval Fotos

Wir waren für euch in Barcelona um euch einen Fahrbericht zum neuen CUPRA Raval VZ mitzubringen und natürlich stellen wir uns die Frage: Wer wartet da auf den VW ID. Polo GTI?!

CUPRA Raval VZ Test Video

CUPRA Raval VZ Fahrbericht

Es gibt Fahrzeuge, bei denen man schon nach den ersten Metern merkt, dass die Entwickler offenbar verstanden haben, was Menschen im Alltag wirklich wollen. Der neue CUPRA Raval gehört genau in diese Kategorie. Denn während viele Elektro Kleinwagen aktuell entweder steril, beliebig oder rein auf maximale Effizienz optimiert wirken, versucht CUPRA hier etwas völlig anderes. Der Raval soll emotional sein, technisch modern auftreten und gleichzeitig ein echtes Alltagsauto bleiben.

Bereits bei der Weltpremiere rund um Barcelona wurde klar, dass CUPRA mit diesem Fahrzeug nicht einfach nur einen weiteren elektrischen Kleinwagen auf den Markt bringen möchte. Vielmehr wirkt der Raval wie der Versuch, GTI Gefühle in die Elektro Ära zu transportieren. Nicht über künstlichen Lärm oder übertriebene Leistungswerte, sondern über Fahrgefühl, Design und Technik.

Und genau deshalb ist der erste Eindruck so entscheidend. Denn schon beim Blick auf die Frontpartie wird deutlich, dass der Raval optisch ganz bewusst die typische CUPRA Linie weiterführt. Scharf gezeichnete LED Scheinwerfer, beleuchtete Logos und insbesondere in der VZ Variante sogar Matrix LED Lichttechnik, die in diesem Segment noch immer eine absolute Seltenheit ist. Gerade im Kleinwagenbereich wird häufig gespart. CUPRA macht hier ziemlich genau das Gegenteil.

Wie groß ist der CUPRA Raval wirklich?

Wie gerade schon erwähnt, misst der CUPRA Raval 4,05 Meter in der Länge und bleibt damit kompakt genug für den urbanen Alltag. Gleichzeitig sorgt der lange Radstand von 2,60 Metern dafür, dass das Fahrzeug deutlich erwachsener wirkt, als es die Fahrzeugklasse zunächst vermuten lässt.

Besonders interessant wird das im Innenraum. Denn obwohl der Raval äußerlich klar als Kleinwagen zu erkennen ist, überrascht das Platzangebot vorne positiv. Selbst größere Personen finden problemlos eine angenehme Sitzposition und profitieren von einer sehr offenen Gestaltung des Cockpits. Hinten wird es bei komplett nach hinten gestellten Vordersitzen zwar enger, das überrascht bei einem Fahrzeug dieser Größe allerdings kaum. Genau hier zeigt sich die ehrliche Einordnung des Fahrzeugs. Der Raval möchte kein Raumwunder sein, sondern ein kompakter Elektro Allrounder mit möglichst effizient genutztem Platzangebot.

Umso beeindruckender fällt deshalb der Kofferraum aus. 441 Liter Gepäckraumvolumen sind in dieser Klasse ein ausgesprochen starker Wert. Hinzu kommt ein variabler Ladeboden mit zusätzlichem Stauraum darunter. Gerade im Alltag zeigt sich schnell, wie praktisch solche Lösungen tatsächlich sind.

Ein Frunk unter der vorderen Haube fehlt allerdings. Und genau das gehört zu den wenigen Punkten, bei denen man sich etwas mehr Mut gewünscht hätte. Denn gerade für Ladekabel wäre zusätzlicher Stauraum vorne praktisch gewesen.

Wie hochwertig wirkt der Innenraum?

Beim Einsteigen fällt sofort auf, dass CUPRA beim Raval deutlich mehr Aufwand betrieben hat als viele andere Hersteller in dieser Fahrzeugklasse. Die Türverkleidungen kombinieren weiche Materialien, Kunstleder, bronzefarbene Designelemente und Ambientebeleuchtung miteinander. Dazu kommen beleuchtete Projektionen in den Türen und eine insgesamt deutlich emotionalere Gestaltung als beispielsweise bei vielen klassischen Konzernmodellen.

Besonders gelungen wirkt das Cockpit selbst. Das digitale Fahrerdisplay ist hervorragend ablesbar und sinnvoll positioniert. Dahinter sitzt ein angenehm griffiges Sportlenkrad mit echten haptischen Tasten. Und genau das ist inzwischen fast schon eine kleine Besonderheit geworden. Während viele Hersteller weiterhin auf Touchflächen setzen, zeigt CUPRA hier, dass klassische Bedienung im Alltag schlicht angenehmer funktioniert
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Auch das Infotainment hinterlässt einen modernen Eindruck. Der große 12,9 Zoll Bildschirm arbeitet mit aktueller Softwaregeneration auf Android Basis und unterstützt neben Apple CarPlay und Android Auto inzwischen auch zusätzliche Apps direkt im Fahrzeug. Während der Ladepause einfach YouTube schauen zu können, mag auf den ersten Blick nach Spielerei klingen, zeigt aber sehr deutlich, wohin moderne Fahrzeuge sich inzwischen entwickeln.

Dazu kommt eine Klimabedienung, die trotz Touchoberfläche sinnvoll gelöst wurde. Die bekannten Smart Funktionen aus dem Volkswagen Konzern funktionieren weiterhin hervorragend und erleichtern den Alltag tatsächlich spürbar.

Wie fährt sich der CUPRA Raval?

Und dann kommt der eigentlich entscheidende Punkt. Denn ein emotional gezeichnetes Elektroauto bringt wenig, wenn das Fahrgefühl am Ende beliebig wirkt.

Doch genau hier überrascht der Raval positiv.

Bereits auf den ersten Kilometern rund um Barcelona fällt auf, wie satt das Fahrzeug auf der Straße liegt. Die Lenkung arbeitet direkt, das Fahrwerk wirkt straff abgestimmt, bleibt aber gleichzeitig komfortabel genug für den Alltag. Gerade auf schlechten Straßen oder über Gullideckel zeigt sich, dass CUPRA hier einen sehr gelungenen Kompromiss gefunden hat. Das Auto wirkt nie nervös, gleichzeitig aber deutlich agiler als viele andere Elektrofahrzeuge dieser Klasse.

Hinzu kommt die kompakte Bauweise. Der geringe Wendekreis macht sich insbesondere in engen Innenstädten bemerkbar. Genau dort spielt der Raval seine Stärken aus. Schnell, wendig und gleichzeitig überraschend übersichtlich.

In der VZ Variante mit 226 PS wird der kleine Spanier dann sogar richtig temperamentvoll. Wie gerade schon erwähnt, sprintet die stärkste Version in 6,8 Sekunden auf 100 km/h und erreicht bis zu 175 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Gerade bei Nässe merkt man allerdings auch, dass 290 Newtonmeter Drehmoment an der Vorderachse durchaus arbeiten müssen. Beim starken Beschleunigen drehen die Räder spürbar durch. Trotzdem vermittelt das Fahrzeug eine erstaunlich sportliche Charakteristik und erinnert stellenweise tatsächlich an klassische GTI Konzepte innerhalb des Volkswagen Konzerns.

Taugt der CUPRA Raval auch für längere Strecken?

Und genau hier wird der Raval besonders spannend. Denn obwohl er optisch klar als urbaner Elektro Kleinwagen positioniert ist, fühlt er sich auf der Autobahn erstaunlich erwachsen an.

Die Sitze bieten guten Seitenhalt und hohen Langstreckenkomfort. Dazu kommen moderne Assistenzsysteme inklusive Travel Assist, adaptivem Tempomat und teilautonomer Fahrfunktionen. Gerade auf längeren Etappen entsteht dadurch ein Fahrgefühl, das man in dieser Fahrzeugklasse eigentlich nicht erwarten würde.

Wie oben schon erwähnt, setzt CUPRA auf zwei Batteriegrößen. Die größere 52 kWh Batterie erlaubt laut WLTP bis zu 445 Kilometer Reichweite. Geladen wird mit bis zu 105 kW DC, wodurch der Bereich von 10 auf 80 Prozent in rund 24 Minuten erledigt sein soll. Das konnten wir im Rahmen der ersten Fahrveranstaltung naturgemäß nicht überprüfen.

Während der ersten Testfahrten zeigte sich zudem ein durchaus realistischer Verbrauch. Selbst bei Autobahntempo lagen die Werte in einem Bereich, der vernünftige Reichweiten ermöglicht. Genau dadurch wirkt der Raval eben nicht nur wie ein reines City Car, sondern vielmehr wie ein überraschend vielseitiges Elektroauto für unterschiedlichste Einsatzbereiche.

Wie gut ist die Geräuschdämmung?

Besonders positiv fällt die Geräuschkulisse auf. Obwohl der Raval keine Doppelverglasung besitzt, bleibt es im Innenraum angenehm ruhig. Windgeräusche und Abrollgeräusche halten sich bemerkenswert zurück. Gerade auf der Autobahn entsteht dadurch ein deutlich hochwertigerer Eindruck, als man ihn bei einem klassischen Kleinwagen erwarten würde.

Optional sorgt außerdem das Sennheiser Soundsystem für echtes Premium Feeling. Klare Höhen, kräftiger Bass und insgesamt eine überraschend hochwertige Klangkulisse machen deutlich, dass CUPRA hier bewusst nicht nur auf Vernunft, sondern auch auf Emotion setzt.

Ist der CUPRA Raval zu teuer?

Genau an dieser Stelle wird die Diskussion spannend. Denn natürlich ist ein voll ausgestatteter CUPRA Raval VZ kein günstiger Kleinwagen mehr. Während die Basisversion bei rund 34.790 Euro startet, kratzt ein umfangreich ausgestattetes Topmodell schnell an der 50.000 Euro Marke.

Und trotzdem muss man auch fair bleiben. Denn der Raval bietet inzwischen Technologien, Assistenzsysteme und Komfortfunktionen, die vor wenigen Jahren noch echten Oberklassefahrzeugen vorbehalten waren. Matrix LED Licht, Travel Assist, 360 Grad Kamera, modernes Infotainment, Sportsitze und hochwertige Lichtinszenierungen findet man in dieser Form im Kleinwagensegment aktuell nur sehr sehr selten.

Hinzu kommt ein Faktor, der für viele Kunden inzwischen deutlich wichtiger geworden ist als reine Listenpreise. Attraktive Leasing und Finanzierungsmodelle dürften gerade bei CUPRA eine enorme Rolle spielen. Und genau dort könnte der Raval für viele Interessenten plötzlich deutlich realistischer werden, als der reine Konfiguratorpreis zunächst vermuten lässt.

Der Raval zeigt sehr deutlich, wohin sich die Elektromobilität entwickelt. Weg vom reinen Vernunftsprodukt, hin zu Fahrzeugen mit Charakter und Emotion. Natürlich gibt es Kritikpunkte. Harter Kunststoff an einigen Stellen, keinen Frunk, teilweise knapper Fondplatz und kleinere Detailthemen wie die sichtbare Heckwischerlösung gehören dazu. Aber genau deshalb wirkt der Raval am Ende auch ehrlich. CUPRA versucht nicht perfekt zu sein, sondern ein emotionales Gesamtpaket zu liefern. Und genau das gelingt erstaunlich gut. Denn selten hat sich ein Elektro Kleinwagen so wenig nach Verzicht angefühlt wie der neue CUPRA Raval.

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