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USA Roadtrip im Elektroauto: San Francisco, Las Vegas, Los Angeles

USA Roadtrip im Elektroauto: San Francisco, Las Vegas, Los Angeles. Mit dem Ford Mustang Mach-E, dem Tesla Model 3 und dem IONIQ 5!

Wir waren mit drei verschiedenen Elektroautos in den USA unterwegs und haben uns dabei die Frage gestellt wie elektrisch Amerika wirklich ist. Ein etwas anderer USA Roadtrip!

Kurzer Disclaimer

Der Trip war seit Monaten gesetzt. Nicht so ein „lass mal spontan rüberfliegen“-Ding, sondern ein sauber geplanter Jahresstart mit zwei Missionen, die sich perfekt ergänzen: Wir wollen wissen, wie weit die Elektromobilität in den USA wirklich ist, wenn man nicht nur darüber liest, sondern mit einem E-Mietwagen einfach losfährt. Und wir wollen zur CES nach Las Vegas, um die Techniktrends einzusammeln, die später irgendwann in unseren Autos landen, oder in unserem Alltag. Das Schöne: Beides lässt sich in einem Roadtrip erzählen, bei dem du nicht nur Sehenswürdigkeiten abhaken kannst, sondern ganz nebenbei echte Alltagserfahrungen mit Laden, Apps, Preisen und „funktioniert das wirklich so easy?“ einsammelst.

USA Roadtrip Video

Mit dem A380 in die USA

Im Video nehmen wir dich von Anfang an mit. Schon am Berliner Flughafen beginnt das Ganze wie ein kleines Abenteuer, weil man spürt: Jetzt wird’s ernst, jetzt geht’s raus aus dem grauen Januar und rein in dieses Kalifornien-Kopfkino. Dazu kommt dieser Mix aus Reiseflair und ehrlichem Blick hinter die Kulissen. Lufthansa Lounge-Hopping, München-Transfer, A380-First-Class-Vibes, und ja: auch mal das klare „Leute, das könntet ihr besser lösen“, wenn man als First-Class- oder HON-Member trotzdem U-Bahn fahren darf. Das ist keine Meckerei um der Meckerei willen, sondern genau dieses Beobachten, das Reisen interessant macht. Und genau da liegt schon der Ton für den Rest: Wir feiern, wenn’s gut ist. Und wir sagen’s, wenn’s Quatsch ist.

San Francisco ist mehr als nur die Golden Gate Bridge

Dann San Francisco. Und ab da wird’s für uns als „Einfach elektrisch“-Community eigentlich erst richtig spannend, weil die wichtigste Frage gleich am Anfang beantwortet werden muss: Bekommen wir überhaupt ein Elektroauto als Mietwagen, ohne Theater? Bekommen wir. Und nicht irgendeins, sondern einen Ford Mustang Mach-E. Allein das ist schon so ein Moment, wo du merkst, wie sehr so ein Roadtrip steht oder fällt mit dem ersten Handschlag an der Mietwagenstation. Im Video siehst du dann nicht nur, wie das Auto wirkt und wie entspannt es sich durch die Stadt bewegt, sondern auch, wie schnell man in San Francisco versteht, warum ein Elektroauto hier so gut passt: Stop-and-go, steile Straßen, ständig rauf und runter, und trotzdem bleibt die Sache überraschend effizient.

Was wir im USA Roadtrip Video zeigen, ist dieser typische San-Francisco-Mix aus „Postkarte“ und „echtes Leben“. Golden Gate Bridge, klar. Fisherman’s Wharf, klar. Cable Cars, natürlich auch, inklusive der Wendebühne, wo die Männer das Ding per Hand drehen wie vor über 100 Jahren. Dazu Treasure Island für diesen Blick auf Downtown, diese Skyline, die im richtigen Moment einfach sitzt. Und wir nehmen dich mit in diese kleinen Dialoge, die unterwegs entstehen: die Sprüche, die spontanen Einschätzungen, das Staunen darüber, dass man sich manche Highlights größer vorstellt, bis man direkt davorsteht.

Ford Mach-E in den USA

Der Mach-E ist nicht nur „auch ein Elektroauto“, sondern ein ziemlich angenehmer Reisebegleiter. Im Video erzählen wir euch die Presto-App-Geschichte. Weil das ist der Punkt, an dem Elektromobilität auf Reisen entweder nervt oder begeistert. Und San Francisco liefert da direkt eine kleine Überraschung: Laden ist nicht das Drama, das viele im Kopf haben. Du filterst in der App einfach nach Schnelladern, siehst Preise und Leistung, hinterlegst Apple Pay oder Kreditkarte, und los geht’s. Kein Tarifabschluss, keine Ladekarte, kein „welches Roaming funktioniert hier“.

Im Video siehst du die echte Session: Starten, Laden, stoppen – inklusive dem Moment, wo das Stoppen über die App nicht so will, wie es soll, und man eben kurz an die Säule muss. Genau diese „real life“-Sekunden sind Gold wert, weil sie zeigen: Es ist easy, aber nicht magisch perfekt. Und du bekommst konkrete Zahlen: 54 Cent pro kWh, geladen von 28 auf 76 Prozent, knapp 44 kWh in rund 43 Minuten, bezahlt wurden 23,64 Dollar. Dazu die Erkenntnis, die viele unterschätzen: Mit Wechselkurs wirkt das plötzlich gar nicht mehr so wild, wenn man es auf Euro umdenkt.

Las Vegas mit dem Hyundai Ioniq 5

Weiter geht’s nach Las Vegas, und da kippt die Stimmung komplett. San Francisco ist „urban und ikonisch“, Vegas ist „Scheinwelt auf Anschlag“. Im Video fahren wir den Strip bei Nacht, nehmen die Lichter mit, dieses völlig überdrehte Disneyland für Erwachsene, und sagen dir auch offen: Das kann man einmal gesehen haben, aber man muss es nicht lieben.

Dazu der zweite E-Mietwagen: Hyundai Ioniq 5. Ein Auto, das perfekt zu Vegas passt, schon allein wegen der Pixel-Signatur. Und auch hier wieder der Punkt, der für dich als Zuschauer wirklich nützlich ist: Man muss nicht ständig laden. Wenn die Rückgaberegel bei 70 Prozent liegt und du noch über 73 Prozent bist, dann ist das die angenehmste Art von „ich muss mich nicht kümmern“.

Über die CES 2026 haben wir ja bereits gesprochen, hier könnt ihr das Video nachsehen falls ihr es verpasst habt:

Los Angeles mit dem Tesla Model 3

Danach Los Angeles: dritter Mietwagen, dritte Perspektive und jetzt kommt der Tesla-Moment. Wir entscheidet uns bewusst für das Model 3, weil Kalifornien und Tesla einfach zusammengehören, aber vor allem wegen eines ziemlich handfesten Vorteils: Destination Charging im Hotel. Sechs Tesla-„Destination Charger“ am DoubleTree, kostenlos laden über Nacht, morgens mit 99 bis 100 Prozent starten.

Und genau da wird der Roadtrip plötzlich zum Lehrstück, warum Tesla in manchen Reiseszenarien immer noch absurd praktisch ist, egal wie man zu Elon Musk steht. Das ist im Video kein Fanboy-Gelaber, sondern nüchterne Feststellung: Wenn du kostenlos am Hotel lädst und dich um nichts kümmern musst, ist das für einen Trip ein echter Joker und wie sich so ein gebrauchter Tesla schlägt, haben wir ja auch bereits thematisiert: „Alt, aber immer noch gut“ ist eine Story, die viele gerade interessiert.

Aber was ist mit Los Angeles?

LA selbst ist dann die ehrliche Achterbahn. Es gibt diese Momente, die man haben will: Griffith Observatory mit dem Blick über die Stadt und das Hollywood Sign, Santa Monica Pier mit Action, Wellen, Rummel und diesem typischen „ich bin in einem Film“-Gefühl. Und es gibt den Teil, den man auch mal aussprechen muss: Verkehr, Stress, wenig Parkmöglichkeiten, viele Spots nur als Foto statt als Dreh, Downtown eher „meh“. Genau diese Mischung macht unseren Roadtrip glaubwürdig, weil du nicht nur Postkarten bekommst, sondern auch die Realität einer Stadt, die dich im Stau mürbe machen kann.

Und dann Malibu, Pazifik, Surfer, Strandhäuser. Dieses California-Dreaming, aber ohne zu übertreiben: schön, ja. Magisch, ja. Und trotzdem ist es nicht automatisch der aufregendste Ort, wenn man nicht genau weiß, wo die Hotspots sind. Dafür Santa Monica umso mehr, weil dort einfach Leben ist.

Am Ende ist der USA Roadtrip genau das, was wir uns vorgenommen hatten: Ein echter Praxischeck, wie „elektrisch reisen“ in den USA funktioniert, ohne dass man es zur Wissenschaft machen muss. Drei Städte, drei E-Autos, drei Ladelogiken. App-basiertes Schnellladen in San Francisco. Quasi „gar nicht laden müssen“ in Vegas. Und komfortables, kostenloses Hotel-Laden in LA mit Tesla. Dazu der Reiseanteil, der Spaß macht: A380, Lounges, kleine Pannen, gute Services, und dieser Blick auf Orte, die man sonst nur aus Filmen kennt – oder ihr nun aus unseren Videos!

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