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Wie viel Strom liefert ein ABO Energy Solarpark wirklich?

ABO Energy Solar-Feld Osterburken Schlierstadt

Wer ein Elektroauto fährt, sein Zuhause intelligent vernetzt oder auf hochwertigen Klang im Wohnzimmer setzt, braucht vor allem eines: verlässlichen Strom. Am besten sauber, günstig und aus regionaler Quelle. Genau das liefern die beiden neuen Solarparks von ABO Energy, die seit dem Frühjahr in Baden-Württemberg am Netz sind. Genauer gesagt Rottenacker (6,4 MW) und Schlierstadt (6,6 MW) und sie zeigen eindrucksvoll, was moderne Photovoltaikanlagen heute leisten können.

Die Solarparks in Rottenacker und Schlierstadt erzeugen zusammen pro Jahr genug Strom für rund zehntausend Haushalte. Gleichzeitig sparen sie mehr als zehntausend Tonnen Kohlendioxid ein. Das bedeutet nicht nur einen wichtigen Beitrag für das Klima, sondern auch für die Energieunabhängigkeit Deutschlands. Im vergangenen Jahr mussten mehr als sechzig Milliarden Euro für Erdgas und Öl an andere Staaten gezahlt werden.

Photovoltaik schlägt Kohle und Atom bei den Kosten

Der Sonnenstrom vom Acker ist längst nicht nur gut fürs Gewissen, sondern auch für den Geldbeutel. Nach aktuellen Berechnungen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE kostet eine Kilowattstunde aus großen Freiflächenanlagen in Süddeutschland nur noch zwischen vier Komma eins und fünf Cent. Im Vergleich dazu liegt der Preis für Strom aus neuen Kohlekraftwerken bei bis zu fünfundzwanzig Komma sieben Cent. Atomstrom ist mit maximal neunundvierzig Cent sogar fast zehnmal so teuer. Dabei sind die Folgekosten für Gesundheit, Umwelt und Klima bei fossilen Energien noch nicht einmal eingerechnet.

ABO Energy: Mehr Projekte, mehr Beteiligung, mehr Wirkung

ABO Energy plant bereits die nächsten Schritte. In den vergangenen Ausschreibungen konnte sich das Unternehmen Tarife für drei weitere Solarparks sichern, diesmal mit einer Gesamtleistung von über dreißig Megawatt. Die Gemeinden Deißlingen und Schömberg haben bereits grünes Licht für die Planung gegeben, in Neckarbischofsheim liegt eine gültige Baugenehmigung vor. Weitere einhundertfünfzig Megawatt sind ebenfalls in Vorbereitung. Ziel sei es, jedes Jahr mehrere neue Solarparks in Betrieb zu nehmen. Dafür baut ABO Energy das eigene Team weiter aus.

Akzeptanz durch Beteiligung

Der Erfolg solcher Projekte hängt aber nicht nur von Technik und Genehmigungen ab, sondern auch von der Unterstützung vor Ort. In Rottenacker wird trotz fehlender EEG-Vergütung eine freiwillige Abgabe an die Gemeinde gezahlt. Schlierstadt profitiert beim Solarpark Osterburken sogar über die offizielle EEG-Regelung. In beiden Fällen wurde zusätzlich eine Bürgerbeteiligung angeboten. In Form eines Nachrangdarlehens mit fünfjähriger Laufzeit und einer Verzinsung von sechs Komma eins Prozent kamen dabei über einhunderttausend Euro aus der Nachbarschaft zusammen. Ein Zeichen, dass sich die Menschen mit der Energiewende identifizieren, wenn sie selbst davon profitieren können.

ABO Energy: Netzstabilität dank Speichertechnik

Damit der grüne Strom auch dann genutzt werden kann, wenn die Sonne gerade nicht scheint, setzt ABO Energy verstärkt auf Batteriespeicher. In Großrinderfeld im Main-Tauber-Kreis entsteht ein kombinierter Energiepark, bei dem Stromerzeugung und Speichertechnik intelligent zusammenspielen. Das stabilisiert das Netz und verbessert die Versorgungssicherheit. Das ist doch eine Entwicklung, die auch für unsere Community spannend ist. Denn je besser das Netz aufgestellt ist, desto zuverlässiger lädt das Auto, funktioniert der Smart Speaker und bleibt das Licht an, wenn es gebraucht wird.

ABO Energy Solar-Feld Osterburken Schlierstadt
ABO Energy Solar-Feld Osterburken Schlierstadt

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Quellen:ABO Energy